Warum du dein Buch nicht in Canva schreiben solltest

Warum du dein Buch nicht in Canva schreiben solltest

Es gibt viele Gründe, warum du dein Buch nicht in Canva schreiben solltest. Vor allem natürlich, weil es grundsätzlich viel sinnvollere Methoden gibt, ein Buch zu schreiben. Selbst der Standard-Texteditor auf deinem Computer oder Handy ist besser für die Textverarbeitung als Canva. Am wichtigsten sind aber die Dateien. 


Welche Dateien bevorzugen wir?

Grundsätzlich bevorzugen wir Word-Dateien, also DOC oder DOCX. Wir arbeiten aber auch mit Open Office beziehungsweise Libre Office Dateien. PAGES Dateien haben uns in der Vergangenheit hin und wieder Probleme bereitet, da wir keine Apple-Geräte benutzen. Das Problem haben wir aber gelöst, indem wir die Dateien dann entsprechend umwandeln. 

Was tatsächlich problematisch und ein relativ neues Phänomen zu sein scheint: Autoren, die ihre Bücher in Canva schreiben. 

Canva ist ein online verfügbares Tool für Grafikdesign. Es ist also kein Texteditor oder eine Schreibsoftware. Man kann Text einfügen, wie man das eben mit Grafiktools machen kann, aber das ist nicht das Kernelement. 

Canva bietet sich beispielsweise an, um ein Muster für ein Buchcover zu erstellen, damit sich das professionelle Coverdesign daran orientieren kann. Mit Canva lassen sich recht schnell grafische Ergebnisse erzielen, deshalb ist es durchaus sinnvoll, mal ein wenig damit herumzuspielen. 

Wofür sich Canva aber eindeutig nicht eignet, ist die Texterstellung. Es gibt keine Möglichkeit, den Text aus Canva in eine Word-Datei zu konvertieren. In Canva kann aber weder ein Buchsatz erstellt werden, noch ist es möglich, ein nachvollziehbares Korrektorat vorzunehmen oder Lektoratskommentare in die Datei einzufügen. Wir können in Canva kein Grundlinienraster oder Textrahmen anlegen. Um genau zu sein, können wir in Canva nichts von dem tun, was unsere Aufgabe bei unseren Dienstleistungen ist. Mit anderen Worten, ein mit Canva geschriebener Text ist für unsere Dienstleistungen unbrauchbar. 


So gehen wir mit Dateien aus Canva vor

Wir lehnen Texte nicht ab, weil sie nicht in einem von uns bevorzugten Format geschrieben wurden. Allerdings bedeutet ein anderes Format immer einen gewissen Mehraufwand und der ist natürlich nicht kostenlos. 

Canva ist ein besonderer Fall, da die Formatierung des Textes nicht von uns direkt in ein anderes Programm übernommen werden kann. Das heißt, wir müssen alles händisch kopieren. Teilweise Buchstabe für Buchstabe. Diesen Aufwand berechnen wir per Normseite á 5 Euro. Sollte dein Buch also 200 Normseiten haben, zahlst du 1.000,00 Euro zusätzlich, nur damit wir aus deiner Canva-Datei eine Datei erstellen, mit der wir überhaupt arbeiten können. 

Dazu kommt das Problem, dass Dateien aus Canva meistens sehr groß sind und nicht ohne Weiteres per E-Mail versandt werden können. Wir müssten also immer den Umweg über beispielsweise WeTransfer gehen, was den Austausch miteinander unnötig kompliziert macht. 

Bilddateien, die mit Canva erstellt wurden, können nicht einfach so in einem Buch verwendet werden. Zum einen sind die Rechte nicht immer eindeutig geklärt, was zu Problemen führen kann. Frei verwendbare Medien sind nicht automatisch auch für kommerzielle Zwecke freigegeben. Canva weist selbst darauf hin, dass sie keine Garantie für die erlaubte Verwendung übernehmen können. Zum anderen sind Dateien aus Canva für den Druck ungeeignet. Wir können kein Farbprofil in einer Canva-Datei anlegen, um sie für den Druck anzupassen. Deshalb müssen wir die Bilddateien komplett neu erstellen. Das ist der Grund, warum Canva höchstens dafür geeignet ist, Muster zu erstellen, an denen wir uns orientieren können. 

Kurz: Mit Canva erzielt man kein professionelles Ergebnis. 

Wenn du Bilddateien hast, die wir verarbeiten sollen, bevorzugen wir EPS-Dateien. Encapsulated PostScript sind Vektordateien und ohne Verlust skalierbar. Ansonsten ist auch eine hochauflösende PNG-Datei gut. 


Deshalb brauchst du professionelle Dienstleistungen

Und das ist auch der Grund, warum professionelle Hilfe wichtig ist. Du willst schließlich, dass dein Buch so perfekt wird wie möglich. Das gelingt aber nur, wenn wir mit den richtigen Dateien arbeiten können. 

Du machst es also für uns einfacher und für dich günstiger, wenn du die Dateien direkt in den von uns bevorzugten Formaten an uns weiterleitest. Der beste Weg dafür ist, Dateien direkt in Programmen zu erstellen, die dafür vorgesehen sind. Nutze zum Schreiben eine Schreibsoftware oder ein Textprogramm und für die Erstellung von Grafiken und Bildern Bildbearbeitungssoftware. Das ist immer der beste Weg zum Ziel.

 

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Buch veröffentlichen: So wird aus deinem Manuskript ein echtes Buch

Buch veröffentlichen: So wird aus deinem Manuskript ein echtes Buch

Um ein Buch zu veröffentlichen, braucht man einen Verlag, gute Beziehungen und eine Portion Glück – so haben es die meisten von uns gelernt. Das Schöne ist: Davon stimmt heute kein einziger Punkt mehr.

Vielleicht liegt dein Manuskript schon als Word-Datei auf deinem Rechner. Vielleicht fehlen noch ein paar Kapitel, aber die Geschichte steht. Du hast lange daran gearbeitet, vieles davon ist sehr persönlich – und jetzt kommt diese eine Frage, die so viele Autoren genau an diesem Punkt haben: Wie geht es weiter? Wie wird aus meinem Word-Dokument ein echtes Buch, das man in den Händen halten und kaufen kann?

Genau hier fühlen sich viele zum ersten Mal überfordert. Plötzlich tauchen Begriffe auf wie ISBN, Buchsatz, Print-on-Demand, Metadaten und irgendwie weiß man nicht, wo man anfangen soll und welcher Weg überhaupt der richtige ist. Die gute Nachricht: Ein Buch zu veröffentlichen ist Handwerk, kein Hexenwerk. Es hat eine klare Reihenfolge, und jeden Schritt kann man verstehen. In diesem Leitfaden gehen wir den ganzen Weg einmal gemeinsam durch.

Kurz gesagt: Ein Buch zu veröffentlichen geht heute auf drei Wegen: über einen klassischen Verlag (Bewerbung nötig, oft ein bis zwei Jahre Wartezeit, du gibst Rechte ab), im Selfpublishing (du veröffentlichst selbst, behältst alle Rechte und bestimmst Tempo und Gestaltung) oder über einen Druckkostenzuschussverlag – von Letzterem raten wir klar ab. Für die meisten Erstautoren ist Selfpublishing der direkteste Weg: Manuskript fertigstellen, Lektorat und Korrektorat, Buchsatz, Cover, dann über eine Selfpublishing-Plattform mit ISBN und Print-on-Demand veröffentlichen. Vom fertigen Manuskript bis zum kaufbaren Buch vergehen so Wochen bis wenige Monate, nicht Jahre.

Drei Wege zur Veröffentlichung – nur zwei verdienen dein Vertrauen

Wenn du dein Buch veröffentlichen willst, hast du grundsätzlich drei Möglichkeiten: den klassischen Verlag, das Selfpublishing oder einen sogenannten Druckkostenzuschussverlag. Schauen wir uns alle drei ehrlich an.

Der klassische Verlag übernimmt Lektorat, Gestaltung, Druck und Vertrieb. Dafür gibst du Rechte an deinem Werk ab und bewirbst dich mit Exposé und Leseprobe um einen Platz im Verlagsprogramm. Das heißt: Der Verlag entscheidet, ob dein Buch erscheint, wie das Cover aussieht und wann es in den Handel kommt. Für die meisten Erstautoren ist das der steinigste Weg, denn die Programmplätze sind knapp, die Wartezeiten lang, und ein automatisches Marketing gibt es auch dort nicht. Ein passender Verlag kann im Einzelfall trotzdem sinnvoll sein. Zum Beispiel, wenn dir der Verlagsname wichtiger ist als Kontrolle und Tempo.

Das Selfpublishing dreht die Logik um: Du bist der Herausgeber deines eigenen Buches. Immer mehr Autoren veröffentlichen ihre Bücher heute selber. Sie behalten alle Rechte, bestimmen Cover, Titel, Preis und Erscheinungstermin selbst, und die Tantiemen, also dein Anteil an jedem verkauften Exemplar, sind deutlich höher als beim Verlag. Die Verantwortung für die Qualität liegt dafür bei dir. Das klingt erst mal nach viel, ist aber lösbar: Die einzelnen Gewerke – Lektorat, Korrektorat, Buchsatz, Cover – kannst du dir von Profis machen lassen, genau wie es ein Verlag intern auch tut. Entweder einzeln, oder gebündelt bei einem Selfpublishing-Dienstleister, der alle Gewerke aus einer Hand koordiniert. So entsteht ein Buch, dem man das Selfpublishing nicht ansieht.

Der Druckkostenzuschussverlag schließlich nennt sich Verlag, funktioniert aber andersherum: Du zahlst dafür, dass dein Buch „verlegt“ wird; oft mit sehr viel Geld für Leistungen, die du im Selfpublishing selbst beauftragen und kontrollieren könntest. Eine einfache Faustregel hilft dir, seriöse Wege zu erkennen: bei einem echten Verlag fließt Geld immer zum Autor, nie vom Autor weg. Verlangt ein „Verlag“ einen Zuschuss, lass die Finger davon. Diesen Weg lassen wir ab hier bewusst weg.

Der größte Unterschied: Jahre beim Verlag, Wochen im Selfpublishing

Wie lange es dauert, ein Buch zu veröffentlichen, hängt fast vollständig vom gewählten Weg ab. Beim klassischen Verlag rechnest du realistisch in Jahren: Erst die Suche nach einem Verlag, der dein Manuskript überhaupt annimmt, was allein viele Monate und etliche Absagen bedeuten kann. Und selbst nach der Zusage wird dein Buch in ein Programm eingeplant, das oft ein bis zwei Jahre im Voraus steht.

Im Selfpublishing bestimmst du das Tempo selbst. Sobald dein Manuskript fertig ist und die Gewerke Lektorat, Korrektorat, Buchsatz, Cover durchlaufen sind, ist die eigentliche Veröffentlichung über eine Selfpublishing-Plattform eine Sache von Tagen. Realistisch gerechnet liegen zwischen „Manuskript fertig“ und „Buch ist kaufbar“ wenige Wochen bis ein paar Monate, je nachdem, wie gründlich du die Qualitätsschritte angehst. Das heißt: Was beim Verlag Jahre dauert, schaffst du selbst in einem Bruchteil der Zeit, ohne dabei Abstriche bei der Qualität machen zu müssen.

Das ist der Punkt, der vielen Autoren ein gutes Gefühl gibt: Dein Buch erscheint dann, wenn es fertig ist. Nicht dann, wenn ein Programmplatz frei wird.

Vom Manuskript zum fertigen Buch: die sieben Stationen

Autorin prüft ihr ausgedrucktes Manuskript am Schreibtisch mit Laptop
Lektorat, Korrektorat, Buchsatz: Jedes Gewerk bringt dein Manuskript ein Stück näher ans fertige Buch.

Ein eigenes Buch zu veröffentlichen folgt immer derselben Grundreihenfolge, egal ob Roman, Erfahrungsbericht oder Ratgeber. Hier ist die Landkarte:

  1. Manuskript fertigstellen. Fertig heißt durchgeschrieben und von dir selbst mindestens einmal überarbeitet. Es muss nicht perfekt sein, dafür kommen die nächsten Schritte. Aber es sollte vollständig sein, bevor Profis daran arbeiten.
  2. Lektorat und Korrektorat. Das Lektorat schaut auf Inhalt, Aufbau und Stil, und ein gutes Lektorat bewahrt dabei deine Stimme, statt sie glattzubügeln. Das Korrektorat ist danach der letzte Feinschliff für Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Zwei verschiedene Schritte, beide wichtig.
  3. Buchsatz. Das ist das Innenlayout, die Kunst, aus deinem Word-Dokument echte, angenehm lesbare Buchseiten zu machen: Schriftwahl, Seitenränder, Kapitelanfänge, saubere Umbrüche. Den Unterschied zwischen einem in Word gebastelten und einem professionell gesetzten Buch sieht jeder Leser sofort, auch wenn er ihn nicht benennen kann.
  4. Cover und Klappentext. Das Cover ist das Genre-Signal deines Buches: Es muss auf einen Blick transportieren, was drinsteckt. Der Klappentext – der kurze Text auf der Buchrückseite – ist dein wichtigstes Verkaufsargument neben dem Cover.
  5. ISBN, Impressum und Metadaten. Die ISBN ist die internationale Nummer, über die dein Buch im Handel identifizierbar und bestellbar wird; im Selfpublishing bekommst du sie in der Regel über deine Veröffentlichungsplattform. Das Impressum ist die Pflichtangabe, wer für das Buch verantwortlich ist. Und die Metadaten wie Titel, Beschreibung, Kategorien, Schlagworte entscheiden mit, ob dein Buch online gefunden wird.
  6. Veröffentlichen über eine Selfpublishing-Plattform. Hier lädst du die fertigen Druckdaten hoch und entscheidest über die Formate: Taschenbuch, Hardcover, E-Book oder alles zusammen. Die meisten Plattformen arbeiten mit Print-on-Demand. Das heißt: Dein Buch wird erst gedruckt, wenn jemand es bestellt. Kein Lager, kein Karton voller Bücher im Keller, kein Risiko.
  7. Vertrieb und Tantiemen. Über das Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB), das zentrale Katalogsystem des Buchhandels, wird dein Buch auch in jeder Buchhandlung bestellbar. Und bei jedem Verkauf bekommst du deine Tantiemen, also deinen Autorenanteil am Verkaufspreis.

Das ist der Weg in der Vogelperspektive. Welches Format zu deinem Genre passt, welche Plattform für dein Projekt die richtige ist und in welcher Reihenfolge die Gewerke bei dir am meisten Sinn ergeben, hängt von deinem Buch ab und lässt sich pauschal nicht seriös beantworten. Genau dafür gibt es eine persönliche Beratung.

Kostenlos veröffentlichen geht, aber Qualität gibt es nicht geschenkt

Ja, du kannst ein Buch kostenlos veröffentlichen: Die großen Selfpublishing-Plattformen verlangen keine Gebühr für die Veröffentlichung selbst, und durch Print-on-Demand entstehen auch keine Druckkosten im Voraus. Die reine Veröffentlichung kostet dich also tatsächlich nichts.

Aber es gibt da einen Punkt, den du kennen solltest: kostenlos veröffentlicht ist nicht dasselbe wie gut veröffentlicht. Was Geld kostet, ist die Qualität: ein Lektorat, das deinen Text auf Verlagsniveau hebt. Ein Buchsatz, der aus der Word-Datei echte Buchseiten macht. Ein Cover, das in seiner Buchkategorie bestehen kann. Diese Gewerke sind Handwerk von Profis, und sie sind der Unterschied zwischen einem Buch, das man verschenkt und sich dabei ein bisschen unwohl fühlt, und einem Buch, das du voller Stolz in jede Hand geben kannst.

Wovon die Investition abhängt, ist übrigens keine Blackbox: vor allem vom Umfang deines Manuskripts und davon, welche Gewerke du brauchst. Manche Autoren haben schon ein starkes Cover und brauchen nur Korrektorat und Satz; andere wollen das Rundum-Paket. Deshalb gibt es keinen seriösen Pauschalpreis, wohl aber eine ehrliche Einschätzung, was dein Projekt wirklich braucht und was nicht. Auch das gehört zu guter Beratung: dir zu sagen, worauf du verzichten kannst.

E-Book veröffentlichen: der einfachste Einstieg, nicht das Ende

Ein E-Book veröffentlichst du über dieselben Plattformen wie das gedruckte Buch, nur ohne Druckdaten: Statt einer Druck-PDF brauchst du eine EPUB-Datei. Das ist das Standardformat für E-Reader, bei dem sich der Text der Bildschirmgröße anpasst. Lektorat, Korrektorat und Cover brauchst du genauso wie beim gedruckten Buch; nur der klassische Buchsatz wird durch die E-Book-Konvertierung ersetzt.

Viele Autoren starten mit dem E-Book, weil es schnell geht und keine Druckfragen offen sind. Ich würde dir trotzdem raten, das gedruckte Buch von Anfang an mitzudenken. Denn gerade bei persönlichen Geschichten, Erfahrungsberichten und Ratgebern wollen viele Leser etwas in der Hand halten, und für dich selbst ist der Moment, dein eigenes gedrucktes Buch zum ersten Mal aufzuschlagen, durch nichts zu ersetzen. E-Book und Taschenbuch schließen sich nicht aus; sie ergänzen sich. Die meisten veröffentlichen am Ende beides.

Aus der Praxis: Wenn das Buch fast nicht entstanden wäre

Aus der Praxis: Gisela Jung hatte ihren Gedichtband im Kopf und im Herzen und fühlte sich vom Selfpublishing erst einmal schlicht überfordert. Ihr war klar: Wenn sie sich für die Dinge, die sie nicht kann wie Buchsatz, Korrektorat, Cover keine Unterstützung holt und alles allein machen will, stirbt ihre Idee. Also hat sie sich Begleitung gesucht. Wir haben Cover, Korrektorat, Buchsatz und Bildgestaltung übernommen, und aus der Idee wurde in wenigen Monaten ein fertiges Buch. Sie sagt heute selbst: „Allein wäre das Buch wahrscheinlich noch nicht da.“ Und der Moment, in dem sie ihren ersten Verkauf gesehen hat? „Den Moment werde ich nicht vergessen.“

Ähnlich ging es Maren Sturny. Ihr Manuskript über den Familienalltag mit Diabetes Typ 1 war fertig und dann stand sie vor der Frage, um die es in diesem Artikel geht: Wie mache ich mit der Veröffentlichung weiter, und welche Gewerke nehme ich dazu, damit etwas wirklich Professionelles entsteht? Sie ist dabei über den Begriff Buchsatz gestolpert und hat sich gefragt, was das überhaupt ist. Heute ist ihr Buch draußen, sie bekommt wunderbare Rückmeldungen von Familien, denen es hilft, und sie beschreibt die Zusammenarbeit mit einem Satz, der uns sehr berührt hat: „Man nimmt mich wahr, man sieht mich. Ich bin nicht nur eine Nummer.“

Beide Geschichten zeigen dasselbe: Die Überforderung am Anfang ist normal. Sie ist kein Zeichen, dass du es nicht kannst, sondern nur, dass ein Buch eben aus mehreren Gewerken besteht, die man nicht alle selbst beherrschen muss.

Frau liest entspannt ein gedrucktes Buch mit einer Tasse Kaffee in der Hand
Der Moment, das fertige Buch in den Händen zu halten, ist durch nichts zu ersetzen.

 

Häufige Fragen zum Veröffentlichen eines Buches


Wie veröffentliche ich ein Buch?

Manuskript fertigstellen, dann Lektorat und Korrektorat, Buchsatz, Cover und anschließend über eine Selfpublishing-Plattform mit ISBN und Print-on-Demand veröffentlichen. Das ist der direkte Weg, bei dem du alle Rechte behältst. Alternativ kannst du dich bei Verlagen bewerben, was deutlich länger dauert und mit Rechteabgabe verbunden ist.

Brauche ich einen Verlag für mein Buch?

Nein. Im Selfpublishing veröffentlichst du dein Buch selbst, mit eigener ISBN, als Taschenbuch, Hardcover oder E-Book und es ist genauso im Buchhandel bestellbar. Die Qualität, die ein Verlag intern organisiert, kannst du dir von Profis dazuholen.

Wie lange dauert es, ein Buch zu veröffentlichen?

Im Selfpublishing: vom fertigen Manuskript bis zum kaufbaren Buch wenige Wochen bis ein paar Monate, je nach Umfang der Gewerke. Beim klassischen Verlag rechnest du mit ein bis zwei Jahren, Verlagssuche nicht eingerechnet.

Was kostet es, ein Buch zu veröffentlichen?

Die Veröffentlichung selbst kostet auf den gängigen Plattformen nichts, und Print-on-Demand vermeidet Druckkosten im Voraus. Investieren solltest du in die Qualität: Lektorat, Korrektorat, Buchsatz und Cover. Wie viel das ist, hängt vom Umfang deines Manuskripts und den benötigten Gewerken ab. Das klärt man am besten in einer persönlichen Beratung.

Wie veröffentliche ich ein Buch in Österreich oder der Schweiz?

Genauso wie in Deutschland: Die großen Selfpublishing-Plattformen, die ISBN-Vergabe und der Weg über die Gewerke funktionieren im gesamten deutschsprachigen Raum gleich, und dein Buch ist in Österreich, Deutschland und der Schweiz bestellbar. Auch die Buchpreisbindung – also der feste Verkaufspreis für Bücher – gilt in Österreich genauso.

Woher weiß ich, ob mein Manuskript fertig ist?

Fertig genug für den nächsten Schritt ist es, wenn du alles erzählt hast, was du erzählen wolltest, und du selbst einmal gründlich drübergegangen bist, um die gröbsten Fehler und Ungereimtheiten zu beseitigen. Es muss nicht fehlerfrei und nicht perfekt sein; genau dafür sind Lektorat und Korrektorat da. Warte nicht auf Perfektion, die erreichst du allein ohnehin nie ganz.

Dein Buch ist näher, als du denkst

Zwischen deinem Manuskript und deinem fertigen Buch liegt kein Glück, kein Gatekeeper und kein Geheimnis, sondern eine überschaubare Reihe von Handwerksschritten, die alle lösbar sind. Und den nächsten Schritt musst du nicht allein gehen.

In einer kostenlosen, ca. 60-minütigen Buchberatung entwickeln wir gemeinsam einen Plan für deine Buchveröffentlichung. Du wirst herausfinden, wo und wie dein Buch in den Vertrieb kommt und welche Veröffentlichungsstrategie zu deinem Projekt passt. Dafür gehst du jetzt auf www.buchagentur.de und trägst dich ein. Erzähl ein bisschen von deinem Buch und von deinen Zielen und wir sprechen in den nächsten 2 bis 5 Tagen persönlich über deine geplante Buchveröffentlichung.

8 häufige Fehler im inhaltlichen Lektorat

8 häufige Fehler im inhaltlichen Lektorat

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

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Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, der aus dem Kontext hervorgeht. Besonders unglaubwürdig wird es, wenn dein Protagonist zunächst Polizist ist und Szenen später als Künstler arbeitet, ohne dass zwischendurch ein Berufswechsel thematisiert wurde.

Das klingt zum Teil schräg, ist aber durchaus schon vorgekommen!

Vergessene Handlungsstränge

Je komplexer dein Handlungsgeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleinere, weniger bedeutende Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt werden. Auch wenn der betroffene Handlungsstrang für den Kontext insgesamt nicht zentral ist, wird sich ein Leser finden, der sich fragt, was aus jener Figur geworden ist oder wie die entsprechende Situation ausgegangen ist.

Jeder Handlungsabschnitt hat seine Berechtigung und trägt zum Fortschreiten der Handlung bei – wenn nicht, ist er überflüssig. Entsprechend sollte er auch abgeschlossen werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die großen Handlungsfäden. Es ist okay, hier und da kleine Fragezeichen offen zu lassen. Aber denke immer daran, dass deine Leser Antworten wollen. Dafür gehen sie auf die Reise in deinem Buch. Wenn du ihnen Antworten verweigerst, kann das zu starker Frustration führen und deine Leser werden dein nächstes Buch nicht lesen.

Fehlende Authentizität der Figuren

Wie wichtig die Planung deines Buches und auch jene deiner Figuren ist, haben wir dir in einem anderen Artikel erklärt. Beherzigst du das, werden Fehler hinsichtlich deiner Figuren eher unwahrscheinlich.

Planst du deine Charaktere nicht, passiert es schnell, dass sie beispielsweise entgegen ihrer bisher bekannt gewordenen Werte handeln, vielleicht, weil es gerade am besten passt, um die Handlung voranzutreiben. Das mag dann zwar als treibende Kraft funktionieren, krempelt die Logik aber um. Der Ermittler, der niemals eine Waffe benutzt, braucht einen guten Grund, um plötzlich doch zur Waffe zu greifen. Wenn er einfach Handlanger 8 abknallt, weil du gerade keinen besseren Ausweg aus der Szene findest, solltest du dir was besseres überlegen.

Das Problem: Deine Figuren wirken mit solchen sprunghaften Verhaltensweisen unglaubwürdig. Der Leser könnte das bisherige Handeln der jeweiligen Figur infrage stellen und ein Bild von ihr erhalten, das du als Autor sicher nicht vermitteln wolltest.

Falsche Fakten

Fehler dieser Art kannst du trotz der Blindheit für dein eigenes Werk relativ zuverlässig umgehen, indem du die Fakten, die du für dein Buch verwendest, schon vorab überprüfst.

Schreibst du einen Roman mit Realitätsbezug, achte auf die richtige Verwendung von Eigennamen, Datumsangaben u. Ä. Bei Sachbüchern solltest du zusätzlich darauf achten, dass du deine Informationen ausschließlich seriösen Quellen entnimmst. Beiträge in frei zugänglichen Internetforen sind beispielsweise eine unzuverlässige Option.

Aber auch wenn du zum Beispiel Fantasy schreibst, musst du auf Fakten achten, die sich aus deiner Fantasywelt ergeben. Gibt es Gravitation können Leute nicht einfach zehn Meter hoch springen. Gab es einst einen langen Krieg, wird das nicht jeder einfach vergessen haben. Und so weiter.

Perspektivfehler

Erzählst du deine Geschichte aus der Perspektive deines Protagonisten, kann dieser nicht wissen, was in einer der anderen Figuren vorgeht. Du kannst lediglich beschreiben, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhält, auf die Gefühlswelt hast du keinen Zugriff.

Das bedeutet nicht, dass Perspektivwechsel innerhalb deiner Geschichte ausgeschlossen sind, sie müssen jedoch logisch durchdacht und dem Leser glaubwürdig vermittelt werden, beispielsweise im Rahmen eines Szenenwechsels.

Wenn du wild durch die Köpfe springst, verlieren Leser den Überblick, wem sie eigentlich gerade folgen und in wessen Kopf sie gerade schauen. Auch beim allwissenden Erzähler sollten die Übergänge gekonnt eingesetzt werden. Der Fokus liegt immer auf einer Figur.

Stockende Handlung

Insbesondere belletristische Werke leben vom Fortschritt. Verlierst du dich mit deinen Beschreibungen in zu vielen Einzelheiten, die für das Vorankommen der Handlung und die Entwicklung des Protagonisten nicht von Relevanz sind, werden sich deine Leser schnell langweilen.

Behalte deshalb stets den Spannungsbogen und das Ziel deiner Geschichte im Blick und konzentriere dich nur auf die Dinge, die beiden Aspekten dienlich sind.

Bei Sachbüchern gilt Ähnliches: Hangle dich am roten Faden entlang und schweife nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Ein Praxisbuch zum Ausbau mentaler Fähigkeiten benötigt kein Kapitel, in dem ausführlich der Aufbau des menschlichen Gehirns beschrieben wird.

Zufall – zu viel des Guten

Was würdest du von einer Geschichte halten, in der ein Mord aufzuklären ist, der Tatort glücklicherweise videoüberwacht wird, der Täter auf dem Band auch noch eindeutig erkennbar ist und der Ermittler diesen ganz zufällig kennt?

Eine solche Handlung ist viel zu „glatt“ und berechenbar und es gibt kaum einen Spannungsbogen. Einmal abgesehen davon, dass sich damit wohl kaum ein ganzes Buch füllen lässt, ohne es öde auszuschmücken.

Treten zu viele offensichtliche Zufälle ein, ist die Geschichte schlichtweg nicht authentisch, der Leser wird sich langweilen und sich vielleicht sogar „auf den Arm genommen“ fühlen. Die Figuren müssen aktiv in die Handlung eingreifen, damit diese vorankommt. Wenn sie nur von Zufall zu Zufall stolpern, haben Leser niemals das Gefühl, dass die Figuren sich gerade ein Happy End verdienen. Und dann ist es ihnen schlicht egal, was passiert.

Zufälle gibt es, aber bitte dosiert und komplexer gestrickt!

Im Lektorat steht vor allem die inhaltliche Optimierung deines Manuskriptes im Fokus. Der Lektor achtet unter anderem auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit des Textes und markiert dabei in der Regel eine Vielzahl von Textstellen.

Damit du in deinem Manuskript schon im Voraus einige Fehler vermeiden kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel 8 häufige Lektoratsfehler, auf die du in Zukunft garantiert achten wirst.

Lücken in der Handlung

Dir als Verfasser fehlt häufig der Blick auf das große Ganze, weshalb sich schnell Lücken in die Handlung einschleichen können. Du kennst deine Charaktere und Handlungsabschnitte besser, als es deine Leser je tun werden. Diese Allwissenheit kann schließlich zum Verhängnis werden, denn was für dich klar und nicht mehr nennenswert ist, ist es für deine Leser vielleicht nicht.

Das kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auf dein Buch auswirken, sei es nun auf die Schlüssigkeit, die Nachvollziehbarkeit, die Spannung oder auf andere Abschnitte, die dann möglicherweise hinlänglich oder zusammenhanglos erscheinen. Kurzum: Der rote Faden ist gefährdet.

Logikfehler

Logikfehler gehören zu den gravierendsten Makeln eines Buches und können die Glaubwürdigkeit deiner Geschichte gefährden.

Spielt dein Roman beispielsweise im 19. Jahrhundert, kann dein Protagonist unmöglich mit einem Smartphone handeln oder als Ermittler im Internet auf Spurensuche gehen. Die Methoden und Techniken müssen zum Setting passen. Vor allem müssen die Handlungen aber auch zu den Fähigkeiten der Charaktere passen. Wenn der Hausmeister sich in ein Firmennetzwerk hackt und der Hacker seine Freundin zu den besten Putzmethoden für Weinflecken berät, fragen sich Leser, warum sie das wissen und können.

Beschreibst du das Aussehen deiner Figuren, sollte sich im Laufe deiner Geschichte nicht etwa deren Haarfarbe oder Kleidungsstil verändern – es sei