Die degressive Abschreibung – degressive AfA 2021

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Eine weitere Maßnahme, die Unternehmer*innen und Selbstständigen das wirtschaftliche Überleben leichter zu machen, ist entstanden! Die degressive Abschreibung ist für die Jahre 2020 und 2021 zurück. Wie die degressive Abschreibung für deine Anlagegüter funktioniert, erkläre ich dir in diesem Artikel. (mehr …)

Aufbewahrungsfristen für Geschäftspapiere

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Papier hier, Papier da – ein Scanner kann Abhilfe verschaffen, wenn du ein ausgeklügeltes und sicheres Ablagesystem hast. Doch was musst du wie lange aufbewahren? In diesem Artikel kläre ich über Aufbewahrungspflichten, Aufbewahrungsfristen und deren Wichtigkeit auf.

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Steuer-Neuheiten 2021: Autoren an die Steuer!

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Hallo, 2021! Hallo, neues Steuerjahr!

Warum erst jetzt? Nun, ich habe den Januar damit verbracht, das „Autoren an die Steuer“-E-Book neu aufzusetzen. Es gibt nicht nur eine aktualisierte Version, sondern auch jede Menge steuerlicher Neuheiten – und ein paar ergänzende Kapitel!

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Planung für 2021: So wird das neue Jahr!

Planung für 2021: So wird das neue Jahr!

Heute reden wir über unsere Jahresplanung 2021.

Wir, das sind Lin Rina, Magret Kindermann, S. D. Foik und ich, Kia Kahawa.

Wir sprechen darüber, was wir uns für 2021 vorgenommen und eingeplant haben, welche Veränderungen wir uns wünschen und welche wir selbst erwirken wollen und zuletzt äußert jede und jeder von uns einen Wunsch für das Jahr 2021.

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Weitere Informationen

Das Winterferien-Programm

Seit April 2020 gibt es jeden Freitag eine Autorenleben-Podcastfolge. Ab 2021 verändert sich das Podcast-Konzept, und ich werde ihn unter dem Namen Auto(r)preneur überall dort veröffentlichen, wo es Podcasts gibt. In den Monaten Juli und Dezember allerdings pausiere ich meinen eigenen Podcast und lasse andere Autor*innen zu verschiedenen Themen zu Wort kommen.

Vom 01. Dezember bis zum 02. Januar wirst du 8 Podcasts hören, an denen insgesamt 10 Autor*innen mitgewirkt haben. Sei dabei und höre kostenlos die Folgen, die du möchtest (oder gerne alle!), oder unterstütze dieses Projekt zusätzlich mit einem monatlichen Betrag auf meiner Patreon-Seite: www.patreon.com/kiakahawa . Wenn du heute mit zwei Euro pro Monat einsteigst, zahlst du pro Podcast im Winterferien-Programm eine Unterstützung von etwa 25 Cent. Das klingt enorm wenig, kann uns aber helfen, dieses Programm zwei Mal jährlich mit immer neuen Autorinnen und Autoren zu veröffentlichen.

 

Transkript des Podcasts

Kia Kahawa Liebe Magret, was hast du für 2021 geplant?

Magret Kindermann Für 2021 habe ich tatsächlich ziemlich viel geplant. 2020 war bei mir sehr mager, was die Veröffentlichungen angeht. Also bei mir kam und kommt nichts Neues. Und das ist das erste Mal in meinem Schreiballtag, dass ich da nichts habe, was ich rausbringen kann. Nicht mal die Anthologie von Nikas Erben ist ja rausgekommen, bei der ich Teil bin. Sondern das wird dann alles 2021 passieren. Und mein neues Buch, das Fantasy-Buch „Aro und der Tod“ wird rauskommen. Das ist für mich auch ein großer Moment, weil das ein Buch ist, mit dem ich, glaube ich, eine größere Zielgruppe anspreche, als mit meinen sonstigen Büchern, die ja relativ große Nischenprojekte sind. Und ich werde auch an einem neuen Projekt schreiben. Daran schreib ich auch jetzt schon. Ich hab jetzt angefangen, an dem zweiten Teil von „Killing Zombies and Kissing You“ zu schreiben. Und der wird hoffentlich im Sommer fertig sein, sodass ich dann auch schon mit dem zweiten Teil von „Aro und der Tod“ fertig werden kann. Also lauter zweite Teile. 2021 wird ein Jahr der zweiten Teile. Und ich habe auch noch geplant, ein Buch, das im Selfpublishing rauskommen soll, das jetzt den Arbeitstitel „Hexenruhe“ trägt. Und es ist nicht biografisch, aber es enthält persönliche Wunden, wenn man so sagen kann. Deswegen hab ich dafür auch Selfpublishing ausgesucht, weil ich einfach glaube, das ist der richtige Ort dafür. Es ist auch sehr ein experimentelles Werk. Mir ist aber bewusst, dass ich wahrscheinlich nicht alle drei Sachen in einem Jahr fertigstellen kann. Deswegen. Ja, ich schätze mal, dass ich mich um mein persönliches Werk, das im Selfpublishing rauskommen soll, also „Hexenruhe“, dass ich mich darum ein bisschen drücken werde und erstmal die witzigen Sachen schreiben werde. Aber naja, dafür sind sie da und das ist auch in Ordnung.

Kia Kahawa Vielen Dank dafür. Ich bin gespannt, was zuerst kommt und was ich zuerst lesen werde. Liebe Lin Rina, was hast du für 2021 geplant?

Lin Rina Mein aktueller Plan ist auch der Plan, den ich für 2021 weiterverfolgen werde: Den zweiten Band von meiner Diologie zu schreiben. Der erste Band heißt „Vom Wind geküsst“ und ist im Drachenmond neu erschienen und ich möchte gerade den zweiten Teil schreiben. Und habe auch schon angefangen, werde es aber dieses Jahr nicht mehr fertig schaffen. Deswegen ist es auch mein Plan, fürs Frühjahr 2021, weiter daran zu arbeiten. Danach bin ich frei. Ich habe keine Fortsetzungen zu schreiben. Ich habe keine Verpflichtungen. Und werde mal schauen, welche von meinen eine Million Ideen, die in meinem Kopf spuken, ich dann umsetzen möchte. Ich habe schon ein paar Favoriten, die ich angehen möchte, wie z. B. einen Faithful New Adult Roman zu schreiben oder eine Superhelden-Geschichte. Aber für was ich mich schlussendlich entscheiden werde, was das Projekt 2021 wird, das habe ich noch nicht entschieden. Und es gefällt mir auch gerade ganz gut, es einfach noch nicht entschieden zu haben und noch mit diesem offenen Blick rauszugehen und zu schauen, welche Idee mich 2021 wirklich packen wird. Genau. Schreiben werde ich auf jeden Fall, auch wenn wir nächsten Sommer wahrscheinlich umziehen werden. Aber das Schreiben, das kriegt man, das brauche ich einfach. Das kriegt man nicht weg, egal was gerade für Trubel los ist.

Kia Kahawa Das klingt ja absolut so, als wäre 2021 wirklich das Jahr der zweiten Teile. Denn mein Ziel ist es, von meiner „Abschalter“ Trilogie, ja, Band zwei fertigzustellen. Er ist im Grunde in der Rohfassung bereits fertig. Ich habe allerdings noch ein paar Wochen, um das Buch zu überarbeiten. Und danach ist mein Ziel, für nächstes Jahr, Teil drei, komplett von Anfang an zu schreiben und damit meine allererste Trilogie fertigzustellen und dann beim Verlag abzugeben. Das ist also schon mal super spannend, dass es da so viele zweite Teile gibt. Und dann auch in meinem Fall noch einen dritten Teil. Jetzt bin ich mal total gespannt. Sebastian, auch als S.D. Foik bekannt, erzähl uns doch mal, was hast du 2021 geplant?

S.D. Foik Der Plan ist für 2021, zu Weihnachten den zweiten Roman rauszubringen. Und es wird wahrscheinlich… Also es wird auf jeden Fall die Fortsetzung von „Ära des Verrats“ sein. Und wie ich mich, wenn alles klappt und ich mich konsequent hinsetze, dann werde ich das auch schaffen. Im Kopf ist die Geschichte im Prinzip schon geschrieben. Ich muss die dann noch irgendwie auf’s Papier bringen. Ja, was auf jeden Fall weiterlaufen und regelmäßig veröffentlicht wird, ist der Podcast „Buch und Bühne“, den ich mit meiner Schwester, Patrizia, auch betreibe und wo es halt um Autorenleben geht, um Leben auf der Bühne von meiner Schwester. Die ist ja Schauspielerin und Theaterpädagogin. Und ich versuche immer wieder, wie gesagt, Autorenkollegen zu interviewen. Das wird auf jeden Fall im nächsten Jahr weiter fortgesetzt.

Kia Kahawa Okay, ich werd‘ nicht mehr. Wir alle sind das Team oder der Club der Fortsetzenden. Oder die Fortsetzungsschreiber*innen. Das finde ich total spannend. Und ich muss auch sagen, ich finde das gerade ziemlich witzig. Dann darf ich vielleicht an der Stelle nochmal darauf hinweisen, Magret hat vor, eventuell dieses eine Werk, das kein zweiter Teil ist, zu schreiben. Und ich habe dann auch noch einen lesbischen Liebesroman, der bei mir in der Schublade ist. Der war für Juni 2021 geplant. Aber ich bin jetzt schon mal ganz großzügig auf die Planung für 2022 gegangen. Und nächstes Jahr möchte ich im Selfpublishing kein Buch rausbringen. Mir reicht mein Verlagswerk, das am 15. Februar erscheint. Es ist übrigens noch nicht offiziell angekündigt. Das heißt, wer Interesse hat, darf mal schnell googeln und es vor allen anderen herausfinden. Und jetzt würde ich gerne noch auf das Thema Veränderungen eingehen. Was für Veränderungen erwartet ihr in 2021? Also mir geht’s da nicht unbedingt darum, was ihr konkret plant. Und wenn ihr doch konkret plant, dann was? Aber auch so ein bisschen in Richtung: Wie soll sich das Autorenleben weiterentwickeln? Was sagt ihr dazu?

Lin Rina Meine größte Veränderung 2021 wird wahrscheinlich der Umzug sein. Im Moment wohnen wir gefühlt fernab aller Autorenkollegen und Menschen, mit denen ich in der Buch-Bubble zu tun habe. Und ich wünsche mir, dass wir an einen Ort ziehen werden, an dem ich diesen Menschen näher bin. Und sie dadurch hoffentlich, wenn Corona bis dahin wieder fort ist, was wir uns ja alle wünschen für nächstes Jahr, die häufiger im Real Life zu sehen. Sowas wie einen Autoren-Stammtisch zu gründen, wo man sich regelmäßig wirklich trifft, um zu schreiben, gemeinsam sich auszutauschen und das nicht nur virtuell zu tun. Das sind meine Pläne. Die Veränderung, die im nächsten Jahr ansteht und auch natürlich meine Wünsche.

Kia Kahawa Woa. Ich muss sagen, das triggert ein bisschen mein schlechtes Gewissen, denn ich bin ja die Leiterin des Autoren-Stammtisches in Hannover. Und wir haben uns lange nicht getroffen. Und da muss ich gestehen, Corona ist mir da ziemlich recht gekommen. Denn ich glaube, auch ohne Corona, hätten wir uns dieses Jahr kaum getroffen, denn mein großes Ziel an Veränderung für 2021 ist, dass ich endlich loslassen lerne. Ich habe keine Zeit für meinen Autoren-Stammtisch und ich habe keine Zeit für andere Projekte. Und ich möchte gerne diese eine wichtige Sache mit 100 Prozent erledigen. Und dazu brauche ich tatsächlich Raum und Zeit. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und deshalb möchte ich, für mich persönlich, die Veränderungen etablieren, dass ich im nächsten Jahr Projekte fallen lasse und auch endgültig beende und sage: Es ist weg. Ich mache das nicht mehr. Bitte, es muss jemand anderes machen oder das gibt es nicht mehr. Und dazu gehört dann eben auch das wirklich innere Loslassen. Denn Loslassen ist ja nicht loswerden. Also ja, das ist mein To-Do, meine Veränderung to-do für 2021. Wie sieht es bei dir aus, Magret?

Magret Kindermann Welche Veränderungen ich erwarte, weiß ich nicht, um ehrlich zu sein. Ich erwarte eigentlich eine andere Sorte von Leserinnen. High Fantasy hatte ich bisher noch nicht und da bin ich sehr gespannt. Ich bin selbst keine Fantasy Leserin, deswegen fühlt es sich ein bisschen an, als würde ich da ein Genre unterwandern und kann mir vorstellen, dass ich da viel gemacht habe, was vielleicht untypisch ist und was vielen oder manchen, also was vielen am Ende nicht gefallen könnte. Aber es ist natürlich auch eine Chance, dass ich einen objektiveren Blickwinkel auf das Genre habe und mich loslöse von diesen ganzen ständig wiederholenden Geschichten, die ja auch einfach überall sind. Von daher, ich bin gespannt. Es kann gut gehen und es kann schlecht gehen. Mal schauen. Aber das ist auf jeden Fall das Spannende, Große, Neue für mich. Ich plane sowas eigentlich nicht wirklich. Für mich stehen immer nur so die nächsten Schreibprojekt an. Und dann schwinge ich mich von Buch zu Buch, weil ich mich auch nicht unter Druck setzen möchte, indem ich mehrere Bücher gleichzeitig plane, was jetzt ein bisschen schiefgegangen ist. Immerhin habe ich drei große Projekte vor mir. Aber versuche eben da auch Prioritäten zu machen und sagen: Okay, jetzt ist zuerst die Fortsetzung der Zombis dran, dann die Fortsetzung für Aro und dann schreibe ich mein persönliches Wunden-Projekt. Ob das alles so klappt, weiß ich nicht. Aber es kann immer sein, dass ich mir selbst ein Bein stelle. Und was ich mir wünsche, ist klar. Ich wünsche mir, dass mein neues Buch, das dann rauskommt, viel gelesen wird. Ich hoffe, dass ich nochmal eine sehr viel größere Leserschaft haben kann. Einfach mehr Reichweite. Mehr, ja. Auch ein bisschen mehr Anerkennung. Ich glaube, als Autorin ist es natürlich immer schwierig, wenn man immer nur so ein Insider bleibt. Und ich wäre, glaub ich, gerne mal ein bisschen mehr diskutiert. Weil dann macht es auch mehr Spaß, wenn dann Leute ihre Meinungen einbringen und dann verschiedene Leserinnen verschiedene Meinungen haben und man einfach so ein bisschen mehr ins Gespräch kommt. Das ist dann das Spannende und da fängt es an. Und das hab ich mit meinen anderen Büchern bisher immer nur im Kleinen gehabt und das wäre schön.

Kia Kahawa Okay, vielen Dank dafür. Jetzt möchte ich von euch dreien noch wissen: Wenn ihr einen Wunsch frei hättet, egal welchen, was würdet ihr euch für 2021 wünschen? Sebastian, fängst du an?

S.D. Foik Na ja, dass Corona verschwindet. Also sowohl halt als Auto und auch als Lehrer finde ich das schon sehr anstrengend. Also wie gesagt, im Unterricht oder den Unterricht mit Maske zu führen ist schon echt die Hölle. Und es ist einfach, auf die absehbare Zeit wird sich da nicht viel ändern. Und die Begegnung zwischen uns Autoren findet ja nur virtuell statt und das ist halt okay. Aber ich glaube, dass das Miteinander auf einer Messe oder anderen Begegnungsmöglichkeiten schon cool wäre. Und ich hab das damals nur bruchstückhaft 2019 auf der Frankfurter Buchmesse erlebt. Es war schon sehr magisch und ich würde mir wünschen, so etwas nochmal erleben zu können.

Kia Kahawa Stimmt, da haben wir beide uns ja auch persönlich kennengelernt. Ja, das vermisse ich auch aus tausend Gründen und kann mich da total anschließen. Lin, wie sieht das bei dir aus? Was wäre dein Wunsch?

Lin Rina (Lacht) Ich glaube, uns brennt allen auf der Seele Corona loszuwerden. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass Corona weg ist. Und auch keine andere Krankheit dafür aufkommt, die so schlimm ist oder schlimmer. Ja, falls das aber nicht geht, würde ich mir wünschen, dass wir in Zukunft weniger Plastik kaufen müssen. Dass die Menschen endlich einsehen, dass wir so mit unserem Planeten nicht weitermachen können. So, und wenn ich einen Wunsch frei hätte, der sich nur auf die Büchersache bezieht, weil ich ja Autorin bin. Was würde ich mir wünschen? Weiß nicht. Ich glaube, ich wünsche mir, dass meine Bücher weiterhin zu den Leuten kommen, die sie lieben und die sie vielleicht auch gebrauchen können.

Kia Kahawa Ah, das ist schön. Vielen Dank dafür. Als allerletzte Frage im diesjährigen Winterferien-Programm zum Auto®preneur Podcast, möchte ich gerne von Magret Kindermann wissen: Was würdest du dir wünschen, wenn du einen Wunsch frei hättest für 2021?

Magret Kindermann Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann würde ich wahrscheinlich gleich das große Ganze nehmen, weil warum auch nicht. Und wenn es ’21 kommen würde, wäre es auch okay. Also es kann auch später kommen. Aber wenn ich schon mal einen Wunsch frei hab, ne, dann würde ich mir natürlich wünschen, dass ich so viel Erfolg mit meinen Büchern habe und so viele Leute mich entdecken, dass ich davon leben kann. Und ich fände es sehr, sehr toll, wenn ich dafür nicht irgendeinen großen Verlag an Land ziehen muss oder dahin wechseln muss oder meine Bücher weggekauft werden müssen dafür. Weil ich sehr, sehr gerne bei meinem kleinen Verlag, Gedankenreich Verlag, bleiben würde. Der ist sehr toll. Ich finde, der wählt die Bücher sehr gut aus, behandelt die Autorinnen alle so fair. Die Arbeit mit den Menschen macht einfach so viel Spaß und man kann so viel Input geben. Da würde ich einfach gerne bleiben. Und wenn ich das schaffen würde dann mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, dann würde ich quasi die Aufmerksamkeit ja auch mit auf den Verlag lenken. Und das wäre ein großer Wunsch, der gerne in Erfüllung gehen kann.

 

Kia Kahawa Ich glaube, ich möchte das einfach so stehen lassen und mich bei euch bedanken. Zum einen bei Lin Rina, Magret Kindermann und S.D. Foik. Und zum anderen natürlich bei all jenen, die mich auf meiner Patreon Seite schon seit Monaten, zum Teil seit Jahren, unterstützen. Die diesen Podcast schon gefühlt immer verfolgt haben. Den gab es ja vorher noch nicht in seiner Form als Autorpreneur … Autor-Preneur – ich muss mich an meinen eigenen Namen gewöhnen, ich habe ihn vor kurzem erst gewählt. Und es ist tatsächlich etwas ungewöhnlich, dass man mit einem Winterferien-Programm, durch Abwesenheit und Gästeinterviews, einen neuen Podcast startet. Aber tatsächlich starte ich einen neuen Podcast. Was zuvor der Autorenleben-Podcast war, der exklusiv auf Patreon erschienen ist, wird jetzt ein bisschen umgemodelt, umstrukturiert und wird als Auto(r)preneur Podcast ab 2021 überall veröffentlicht, wo es Podcasts gibt. Vielen, vielen Dank fürs Zuhören, fürs Supporten, für den finanziellen Support, für Reichweiten, für jeden Retweet, für jede Bewertung und vor allem natürlich, fürs Mitdenken.

 

In dieser Folge mit dabei:

 

S. D. Foik

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Magret Kindermann

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Lin Rina

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… und ich: Kia Kahawa

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Dankbarkeit im Jahr 2020

Dankbarkeit im Jahr 2020

Heute reden wir über Dankbarkeit im Jahr 2020.

Wir, das sind Carolin Summer, Lily Magdalen, Liv Modes und ich, Kia Kahawa.

Wir sprechen darüber, wofür wir im Jahr 2020 trotz der weltweiten Corona-Pandemie dankbar sind. Und wir erzählen, was wir in diesem Jahr erreicht und geschafft haben und verteilen ein bisschen Liebe und Faszination für unser Umfeld.

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Weitere Informationen

Das Winterferien-Programm

Seit April 2020 gibt es jeden Freitag eine Autorenleben-Podcastfolge. Ab 2021 verändert sich das Podcast-Konzept, und ich werde ihn unter dem Namen Auto(r)preneur überall dort veröffentlichen, wo es Podcasts gibt. In den Monaten Juli und Dezember allerdings pausiere ich meinen eigenen Podcast und lasse andere Autor*innen zu verschiedenen Themen zu Wort kommen.

Vom 01. Dezember bis zum 02. Januar wirst du 8 Podcasts hören, an denen insgesamt 10 Autor*innen mitgewirkt haben. Sei dabei und höre kostenlos die Folgen, die du möchtest (oder gerne alle!), oder unterstütze dieses Projekt zusätzlich mit einem monatlichen Betrag auf meiner Patreon-Seite: www.patreon.com/kiakahawa . Wenn du heute mit zwei Euro pro Monat einsteigst, zahlst du pro Podcast im Winterferien-Programm eine Unterstützung von etwa 25 Cent. Das klingt enorm wenig, kann uns aber helfen, dieses Programm zwei Mal jährlich mit immer neuen Autorinnen und Autoren zu veröffentlichen.

 

Transkript zum Podcast

Kia Kahawa Ich möchte mit Carolin Summer beginnen. Liebe Carolin, wofür bist du 2020 dankbar?

Carolin Summer Am dankbarsten bin ich dieses Jahr meiner Familie für den Rückhalt und die Unterstützung, die sie mir gegeben haben. Als freischaffende Künstlerin ging es mir, wie so vielen anderen, mit der aktuellen Situation nicht gut. Und es wäre längst nicht so glimpflich für mich ausgegangen, wenn ich meine Familie nicht hätte. Und das ist mir einfach unfassbar viel wert. Und ich bin ihnen da sehr, sehr dankbar dafür.

Kia Kahawa Als nächstes hören wir Lily Magdalen. Lily, wofür bist du in diesem Jahr dankbar?

Lily Magdalen Huh. Wofür bin ich dankbar? Das ist eine Frage, die man sich ja oft stellt am Ende eines Jahres. Wenn man zurückblickt und ein bisschen reflektiert. Und ja, für 2020 wird die Frage plötzlich nochmal doppelt intensiv, finde ich gerade. Und ich bin sehr froh, dass mir direkt Sachen einfallen, für die ich dankbar bin. Das erste, was ich sagen will, ist gar keine Sache, sondern das sind tatsächlich die Menschen, die an meiner Seite sind und die 2020 besonders an meiner Seite waren. Und das hat gar nichts damit zu tun, ob sie mir räumlich nahe sind. Weil das braucht es nicht unbedingt immer. Und es gab so viele schöne Momente und auch so viele Safe Spaces, die man sich gemeinsam geschaffen hat in diesem total verrückten Jahr. Dafür bin ich dankbar. Und ich bin sehr dankbar dafür, dass meine Liebsten und ich, alle, bis zum jetzigen Zeitpunkt, wo ich diese Sprachnachricht aufnehme, alle gesund durch das Jahr 2020 gekommen sind. Das ist so viel wert. Und da kann man gar nicht dankbar genug darum sein. Und ich hoffe auch, dass sich das, dass das weiterhin so bleibt. Und dann bin ich tatsächlich dankbar für alle kreativen Momente, die ich erleben durfte. Und für das Tanzen. Ich bin so dankbar, dass ich tanzen darf. Ich mach Pole Dance und tanze da in einem wundervollen Studio, mit einer richtigen Wohlfühlatmosphäre. Und das hat mich tatsächlich – also das Training, klar, aber tatsächlich auch zu tanzen. Auch frei zu tanzen, hat mich 2020 zu einem ganz großen Teil über Wasser gehalten. Dafür bin ich sehr dankbar.

Kia Kahawa Mein dritter Gast heute ist Liv Motes. Und ich würde gerne wissen, liebe Liv, wofür bist du in diesem Jahr dankbar?

Liv Motes Ich bin dieses Jahr tatsächlich am dankbarsten einfach dafür, dass meine Familie, meine Freunde und ich bisher relativ unbeschadet und gesund durch diese Zeit gekommen sind. Das ist eine Sache, das war mir vorher nicht bewusst, dass körperliche Gesundheit eben keine Selbstverständlichkeit ist. Und Corona hat es einen gelehrt. Corona hat mich auch eine zweite Sache gelehrt dieses Jahr, für die ich dankbar bin. Und zwar hat mich gerade die Quarantäne-Zeit dazu gezwungen, mich mit ein paar Fragen zu beschäftigen, die ich schon ein paar Jahre mit mir herumtrage und die mich das eine Mal mehr, das andere Mal weniger belastet haben. Und zwar: Wohin will ich mit dem Schreiben? Was bedeutet es für mich? Und welchen Platz und welchen Stellenwert will ich dem in meinem Leben geben? Und das sind Fragen, die ich für mich klären konnte dieses Jahr, wofür ich auch sehr dankbar bin, weil es einfach extrem hilft, weitere Schritte zu planen. Und auch allgemein den Umgang mit dem Schreiben in meinem Leben besser zu gestalten.

Kia Kahawa Das klingt doch schon mal richtig super. Ich hatte bei der Auswahl des heutigen Themas ein bisschen Angst, dass es ein, ja, ein schwieriges Thema ist. Gerade für Solo-Selbstständige und gerade für Schriftstellerinnen, die einfach wirtschaftlich sehr, sehr benachteiligt wurden und große Probleme hatten. Gerade durch den Ausfall von sämtlichen Buchmessen und Literaturveranstaltungen ist vermutlich keine von uns vieren unbeschadet aus dem Jahr herausgegangen. Aber dennoch für Unterstützung, für Auszeiten, für das eigene Vorankommen, das eigene Überleben dankbar zu sein, das ist doch schon mal ein sehr, sehr schöner Abschluss für 2020. Und bringt uns in eine gewisse Perspektive für einen schönen Start in 2021. Ich würde von euch dreien jetzt gerne noch wissen: Was habt ihr in diesem Jahr geschafft? Worauf könnt ihr zurückblicken, wo ihr sagt: Hey, das hab ich erledigt und ich bin vorangekommen? Was waren eure Fortschritte? Lily, fang du doch bitte an.

Lily Magdalen Ja, zu dem Zeitpunkt, wo dieser Podcast erscheint oder ausgestrahlt wird oder wie auch immer, werde ich es hoffentlich geschafft haben, meinen Debüt-Roman tatsächlich erfolgreich – naja, erfolgreich – also erstmal veröffentlicht zu haben. Das ist dann schon der Erfolg in dem Moment. In dem Moment, wo ich die Sprachnachricht aufnehme, arbeite ich noch daran. Befinde mich im wirklich, wirklich unglaublich anstrengenden Endspurt. Wenn der Podcast erscheint, dann habe ich es hoffentlich geschafft. Dann steht dieses Buch als Buch in meinem Regal und in hoffentlich ganz vielen anderen Regalen. Und das wäre das größte Geschenk. Und ich möchte gerne, unabhängig davon, ob das dann eintritt oder nicht, einfach sagen können: Ich habe alles gegeben. Und wenn ich das sagen kann, habe ich, glaube ich, auch alles erreicht.

Kia Kahawa Dabei wünsche ich dir natürlich ganz viel Erfolg und alle Zuhörerinnen und Zuhörer können jetzt gerne kurz pausieren und Lily Magdalen googlen und schauen, ob das geklappt hat. Carolin, wie sieht es bei dir aus? Was hast du in diesem Jahr geschafft? Ich weiß es zwar schon, aber erzähl’s uns doch mal.

Carolin Summer Tatsächlich habe ich es dieses Jahr, trotz allem, geschafft, meine geplante Veröffentlichung so durchzuziehen, wie ich sie mir vorgenommen habe. Was vor allem finanziell echt eine Herausforderung war, durch die ausgefallenen Messen und durch viele abgesagte Aufträge. Aber es hat trotzdem funktioniert. Und im November ist mein neues Buch erschienen.

Kia Kahawa Ja, herzlichen Glückwunsch dazu. Da kann ich zu sagen, ich war die Buchsetzerin dieses Buches und daher weiß ich das natürlich schon etwas länger bzw. wusste ich es schon, bevor es öffentlich war. Und an dieser Stelle kann ich glaube ich ganz gut selbst anschließen und sagen, wofür ich in diesem Jahr dankbar bin, dass ich es geschafft habe. Ich kombiniere die Frage für mich ganz geschickt, also die ersten beiden Fragen. Denn ich habe Corona überlebt. Nicht im Sinne von: Ich war krank. Nein, ich habe es nicht bekommen. Mir geht es gesundheitlich, seit meinem Killer-Virus im Januar, da war ich ja in Portugal und in Portugal war ich furchtbar krank. Ich hatte schon gefühlt Corona, damals. Seitdem bin ich wirklich komplett gesund und dafür bin ich super, super glücklich und dankbar. Und das ist richtig toll. Und etwas, das ich geschafft habe, was ich aber gefühlt gar nicht so richtig selbst geschafft habe, ist das wirtschaftliche Überleben. Es gab am Anfang des Jahres, so um die Zeit, als diese Corona-Soforthilfe ausgezahlt wurde, wo der Staat dann sowas gesagt hat wie: Hallo Solo-Selbstständige, hier habt ihr 3.000 Euro. Davon müsst ihr eure Betriebsausgaben für den Rest des Jahres bewältigen. Und wenn ihr nicht überleben könnt, dann beantragt doch bitte Hartz IV. Das habe ich genauso gemacht. Ich war auf Hartz IV als Unterstützung angewiesen. Ich hatte null Aufträge und irgendwie kam es dann, dass gefühlt viele Leute während dieser Lockdown-Zeit, die gar keine Lockdown-Zeit war, sondern einfach nur zu Hause bleiben und Homeoffice großflächig und Schulen-Schließungen und Kita-Schließungen. In dieser Zeit haben viele Leute offenbar Bücher geschrieben und vorangebracht, sodass ich tatsächlich ab etwa Juli / Ende Juli / Anfang August wieder Kundinnen und Kunden bekommen habe. Und das wurden immer mehr. Immer, immer, immer mehr. Sodass ich am Ende tatsächlich im Oktober 2020 so viel Umsatz in einem Monat gemacht habe; wie noch nie in meinem Leben zuvor. Das bedeutet, dass ich nicht nur von den Kunden-Aufträgen und von den Finanzen her in der Krise zwar groß geschadet wurde und danach wieder irgendwie rehabilitiert wurde. Also es ist rehabilitiert. Komisches Wort. Aber es ist sogar so, dass es gefühlt noch gewachsen ist. Also irgendwie hab ich Wachstum geschafft, obwohl diese Krise war. Und dazu kommt noch, dass ich „Nachklang der Hoffnung“ veröffentlicht habe, seit etwa zwei Wochen. Also seit dem 11. Dezember ist mein Buch als E-Book erhältlich und inzwischen sogar als Print-Exemplar, das leider nicht pünktlich unter dem Weihnachtsbaum liegen kann, aber jetzt schon an gewisse Leute unterwegs ist. Wie sieht es denn bei dir aus, Liv? Was hast du in diesem Jahr geschafft?

Liv Motes Ich glaube, mein größtes Achievement dieses Jahr ist tatsächlich die Anthologie der Berlin Autors. Die Berlin Authors sind ein Autor*innen-Netzwerk, das ich letztes Jahr zusammen mit Freundinnen in Berlin gegründet habe. Und wir geben unter anderem jährlich eine Anthologie heraus. Und wir hatten so viel Stress und Zeitdruck damit auf den letzten Metern. Sie ist jetzt vor kurzem erschienen und es fühlt sich immer noch extrem unwirklich an, dieses Buch aus dem Regal nehmen zu können und durchblättern zu können und einfach zu sehen, wie geil es geworden ist. Trotz dieser ganzen Widrigkeiten. Wir haben uns ein bisschen verschätzt. Es sind auch Sachen passiert, die wir nicht einplanen konnten. Corona ist passiert. Und das hatte alles irgendwo seinen Einfluss. Und ich bin einfach so verdammt stolz auf uns, dass wir es geschafft haben, trotzdem dieses mega Buch zu veröffentlichen. Und eine zweite Sache, die sehr cool war dieses Jahr, ist der Verlagsvertrag, den ich gewonnen habe. Nächstes Jahr im Winter erscheint eine Young Adult Romance von mir bei Impress. Und ich bin im Rahmen einer Challenge, einer Schreib-Challenge, die sie veranstaltet haben, dazu gekommen. Ich finde es immer noch lustig im Nachhinein, weil ich das Projekt, was ich eingereicht habe, gar nicht mit der Intension eingereicht habe, tatsächlich einen Vertrag zu bekommen. Sondern einfach nur, weil ich es pünktlich zur Deadline fertig hatte. Aber vielleicht war das der letzte Funken an Einstellung und Karma, den es gebraucht hat, damit es geklappt hat. Auf jeden Fall freue ich mich extrem darauf das jetzt zu schreiben und dann eben nächstes Jahr auch zu sehen, wenn es raus ist.

Kia Kahawa Herrlich! Das klingt wirklich wundervoll und ich freue mich doppelt für dich. Jetzt würde ich gerne als letztes eine etwas abwegigere Frage stellen. Nämlich haben wir in diesem Jahr tatsächlich sehr, sehr häufig durch die Medien gelernt, dass der Mensch ziemlich doof ist. Aber wir Autorinnen schreiben ja über Menschen. Und ich hab mir die Frage gestellt: Warum eigentlich? Also irgendwas müssen wir doch an Menschen mögen und irgendwas muss uns doch an unserem Verhalten, an der Psyche, an Beziehungen faszinieren, denn sonst könnten wir doch auch über Steine schreiben. Jetzt mal so ganz doof gesagt. Also, ich möchte gern einfach mal hören, was magst du an Menschen? Oder warum schreibst du über Menschen? Carolin, fängst du an?

Carolin Summer Das finde ich tatsächlich schwer zu beantworten. Ich glaube, ich versetze mich gerne in andere Personen hinein und wechsele mal den Blickwinkel, um vielleicht auch für gewisse Dinge andere Sichtweisen zu entwickeln und andere Lösungsansätze zu finden. Oder auch, um Mitmenschen besser zu verstehen, die eben nicht so denken wie ich oder die Dinge nicht so sehen wie ich. Und das kann man dadurch, dass man sich Figuren ausdenkt und sich Gedanken darum macht, wie die Entwicklung dieser Figuren stattfindet und was sie für Handlungsgrundlagen haben, ganz gut umsetzen.

Kia Kahawa Danke sehr. Wie sieht es bei dir aus, Liv?

Liv Motes Ich finde die menschliche Psyche extrem faszinierend. Und ich finde es so spannend zu sehen: Warum sind Menschen, wie sie sind? Und warum werden sie, wie sie werden? Wie entwickeln sie sich in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen? Wie entwickeln sie sich für sich selbst? Und warum? Und das ist es auch, was ich in meinen Texten und in meinen Figuren ergründen will und darstellen will. Und es macht mir so Spaß, mir zu überlegen: Wie würden Figuren sich zueinander verhalten? Wie würden sich Figuren in bestimmten Situationen verhalten und warum? Aufgrund welcher Erfahrungen und welcher Historie tut sie Dinge, wie sie sie tut? Und warum tut sie sie vielleicht nicht? Würde diese Figur in einer Konfliktsituation eher zumachen und nicht mehr antworten, würde sie zurückschreien, würde sie weglaufen? Und warum? Das sind die Sachen, die mich am Schreiben und an Menschen extrem faszinieren. Und das ist das, was ich eigentlich in all meinen Projekten irgendwo verarbeite.

Kia Kahawa Das kann ich ziemlich gut nachvollziehen. Und ich glaube, das deckt sich auch mit meiner eigenen Eigenschaft oder meiner eigenen Faszination für Menschen. Und ich würde es für mich persönlich noch ergänzen um ein: Was wäre, wenn? Das interessiert mich immer sehr. Also nicht nur die Psyche des Menschen und das Ganze ergründen, was Carolin und Liv gerade gesagt haben, sondern auch immer die Frage, was wäre, wenn irgendetwas anders wäre und das schmetterlingseffektmäßig nach und nach einen ziemlich großen Effekt hätte. Also das finde ich dann auch noch faszinierend, weil man sich dann die Personen oder eher Figuren, die man sich ausgedacht hat, wirklich total lebendig vorstellen kann. Denn, wenn etwas Großes passiert, das alle beeinflusst und man hat seine Charaktere total im Griff und man kennt sie richtig gut und sie sind zum Leben erweckt, dann reagieren sie quasi automatisch. Und das ist für mich, was diese Faszination für die menschlichen Protagonisten und Hauptfiguren und Nebenfiguren ausmacht. Fragen wir doch mal Lily Magdalen: Wie sieht das bei dir aus? Warum schreibst du über Menschen?

Lily Magdalen Ja. Steine erzählen keine Geschichten. Ein Geologe würde mir direkt widersprechen. Ich glaube, das ist etwas, was die Menschen an sich auszeichnet und auch vereint. Dieser Drang nach Geschichten. Ich glaube, das liegt so tief in uns. Und schon immer. Also schon immer in einem wirklich, wirklich unglaublich langen Zeitraum. Dieser Drang, das Leben in Geschichten zu packen und durch Geschichten fassbar zu machen und Geschichten zu hören, aber auch Geschichten zu erzählen. Und ich habe hier, tatsächlich genau jetzt neben mir, ein Buch liegen. Das ist ein Sachbuch „The Storytelling Animal“, das genau, ja, da tiefer rein blickt. Woher dieser Drang zum Geschichtenerzählen eigentlich kommt in der Menschheit an sich. Und es ist nicht wirklich eine Antwort auf diese Frage. Ich tue mich da auch so ein bisschen schwer damit. Aber letztendlich, wenn ich es runterbrechen müsste, ist es einfach genau das: Der Drang, Geschichten zu erzählen und deswegen auch mein eigener Drang, Geschichten zu erzählen. Da, ja, das ist ein Kreis.

Kia Kahawa Vielen Dank für diesen Einblick. Ich bin super dankbar für diese Podcastfolge. Ich bin dankbar für alle Zuhörerinnen und Zuhörer, die die letzten Folgen und diese Folge und hoffentlich auch die nächsten Folgen verfolgt haben. Folge Folge. Wie oft kann man Folge in einem Satz sagen? Ja, genau, Kia. Ich danke Carolin Summer, Lily Magdalen und Liv Motes, dass sie hier in diesem Podcast heute zu Gast waren. Ich finde, es ist eine sehr, sehr positive und den Feiertagen angemessene, besinnliche Folge dabei herausgekommen. Und genau das war auch mein Plan. Daher wollte ich heute mal nur das Positive betrachten. Dankbarkeit für 2020. Ein kleines Zurückblicken auf Erfolge von vier Autorinnen und ein bisschen Liebe zum Menschen, der menschlichen Psyche, „was wäre, wenn“-Fragen und natürlich der Eigenschaft, Geschichten zu erzählen. Und wenn ein Geologe da draußen ist, dann erzähl doch mal: Was für Geschichten erzählen denn Steine? In der nächsten Folge geht es dann weiter mit der Planung für 2021. Auch für diesen Podcast habe ich einige Gäste. Und danach ist das Winterferien-Programm schon vorbei bzw. müsste ich es korrekt formulieren: Danach wird es vorbei sein. Also Futur II.

 

 

In dieser Folge mit dabei:

 

Carolin Summer

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Lily Magdalen

Website: https://www.lily-magdalena.de/

Twitter: https://twitter.com/lily_magdalen_

Instagram: https://www.instagram.com/lily_magdalen_/

 

Liv Modes

Twitter: https://twitter.com/livmodesautorin

 

… und ich: Kia Kahawa

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