Es gibt einen Satz, der mehr Buchprojekte ausbremst als jede Schreibblockade: „Selfpublishing? Dann muss ich ja alles allein machen.“
Vielleicht kennst du das. Du hast ein Manuskript in Word fertig oder fast fertig. Oder du trägst seit Jahren einen Buchtraum mit dir herum. Und jedes Mal, wenn du dich ans Veröffentlichen herantastest, prasseln Begriffe auf dich ein: Distributor, ISBN, Buchsatz, VLB, Print-on-Demand. Irgendwie klingt das alles nach einer fremden Welt. Und irgendwo dazwischen sitzt die leise Frage: „Kriege ich das überhaupt hin?“
Die gute Nachricht: Selfpublishing ist viel einfacher zu verstehen, als es von außen wirkt. Und der Gedanke, du müsstest dabei alles selbst können, ist schlicht ein Irrtum. In diesem Artikel räumen wir auf – in normaler Sprache, ohne Fachchinesisch.
Kurz gesagt: Selfpublishing bedeutet, dass du dein Buch selbst veröffentlichst, ohne Verlag, in eigener Verantwortung, mit allen Rechten und Einnahmen bei dir. Du entscheidest über Inhalt, Cover, Preis und Erscheinungstermin und übernimmst dafür die Aufgaben, die sonst ein Verlag erledigt: Lektorat, Buchsatz, Covergestaltung, Vertrieb. Wichtig dabei: Selbst veröffentlichen heißt nicht, alles selbst zu machen. Für jedes dieser Gewerke gibt es professionelle Dienstleister, die dich begleiten, während die Kontrolle komplett bei dir bleibt.
Selfpublishing heißt: Dein Buch gehört dir, von der ersten bis zur letzten Entscheidung
Was ist Selfpublishing genau? Selfpublishing – auf Deutsch Selbstveröffentlichung – ist der Weg, ein Buch ohne klassischen Verlag auf den Markt zu bringen. Als Selfpublisher bist du sozusagen dein eigener Verlag: Du behältst alle Rechte an deinem Text, du bestimmst, wie das Cover aussieht, wann das Buch erscheint und was es kostet, und die Einnahmen aus jedem verkauften Exemplar landen bei dir, nicht bei einem Verlagshaus.
Technisch läuft das heute meist über einen sogenannten Distributor. Das ist das Fachwort für Selfpublishing-Plattformen, also Anbieter, die dein fertiges Buch als E-Book und gedrucktes Buch in den Handel bringen. Gedruckt wird dabei in der Regel per Print-on-Demand, kurz PoD. Das heißt: Ein Exemplar wird erst dann gedruckt, wenn jemand es bestellt. Du brauchst kein Lager, keine Mindestauflage, keinen Karton voller Bücher im Keller. Das nimmt dem ganzen Thema enorm viel Risiko, oder?
Übrigens: Selfpublishing, Self-Publishing, Selbstverlag, Eigenverlag … das meint im Alltag alles dasselbe. „Eigenverlag“ und „Selbstverlag“ sind einfach die älteren deutschen Wörter dafür, dass ein Autor sein Buch in eigener Regie herausbringt. Und wenn du nach einem „Selfpublishing-Verlag“ suchst, ist das genau genommen ein Widerspruch in sich: Selfpublishing bedeutet ja gerade, dass kein Verlag dazwischensteht. Gemeint sind mit dem Begriff meist die Plattformen oder Dienstleister, die dich auf dem Weg begleiten.
Der Unterschied zum Verlag steckt in einer Frage: Wer entscheidet?
Der Kernunterschied zwischen Verlag und Selfpublishing ist schnell erklärt: Beim Verlag gibst du Rechte und Entscheidungen ab, beim Selfpublishing behältst du beides.
Ein klassischer Verlag übernimmt Lektorat, Gestaltung, Druck und Vertrieb auf eigene Kosten. Klingt erst mal bequem. Dafür entscheidet aber auch der Verlag: über das Cover, oft über den Titel, über den Preis, über die Laufzeit. Dein Manuskript muss vorher überhaupt erst angenommen werden und die Wartezeiten auf Antworten sind lang, die Annahmequoten niedrig. Und vom Verkaufspreis bekommst du als Autor Tantiemen, also eine Beteiligung, die üblicherweise im einstelligen Prozentbereich des Nettopreises liegt.
Im Selfpublishing dreht sich diese Logik um. Du investierst vorab in die professionelle Herstellung deines Buches, dafür gehört dir hinterher deutlich mehr von jedem verkauften Exemplar. Je nach Plattform, Format und Kalkulation liegt deine Marge pro Buch oft bei einem spürbar zweistelligen Prozentsatz des Verkaufspreises. Das ist simple Mechanik: Wo kein Verlag mitverdient, bleibt mehr bei dir.
Heißt das, ein Verlag ist immer die schlechtere Wahl? Nein. Für manche Projekte und Autoren ist ein passender Verlag eine gute Lösung. Aber für sehr viele – gerade für Erstautoren mit einem Herzensprojekt, einer Nische oder einem klaren eigenen Bild vom Buch – ist Selfpublishing der direktere, selbstbestimmtere Weg. Wie du für dich entscheidest, haben wir in einem eigenen Artikel ausführlich aufgedröselt: Verlag oder Selfpublishing?
So wird aus deinem Manuskript ein Buch: Der Weg in sieben Stationen
Wie funktioniert Selfpublishing Schritt für Schritt? Aus der Vogelperspektive besteht der Weg vom Word-Dokument zum fertigen Buch aus sieben Stationen. Du musst sie nicht alle selbst beherrschen, aber du solltest sie kennen, damit du den Überblick behältst.
Manuskript abschließen. Dein Text ist geschrieben und so weit überarbeitet, wie es dir allein möglich ist. Perfekt muss er nicht sein, dafür gibt es den nächsten Schritt.
Lektorat und Korrektorat. Das Lektorat schaut auf Inhalt, Aufbau und Stil; das Korrektorat ist der letzte Feinschliff bei Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Beides macht aus einem guten Text ein professionelles Buch. Und keine Sorge: Ein gutes Lektorat bügelt deine Stimme nicht glatt, es bewahrt sie.
Cover. Das Cover ist das Erste, was deine Leser sehen, und es muss in einer Sekunde transportieren, was für ein Buch sie vor sich haben. Genre, Stimmung, Zielgruppe, all das steckt in der Gestaltung.
Buchsatz. Buchsatz heißt: Aus deiner Textdatei wird ein gestaltetes Buchinneres mit der richtigen Schrift, harmonischen Seitenrändern, sauberen Umbrüchen und all den kleinen Details, die ein Buch angenehm lesbar machen. Viele Autoren unterschätzen diesen Schritt am Anfang. Dabei macht der Buchsatz den Unterschied zwischen „selbst gemacht“ und „echtem Buch“ aus.
Die Formalia: ISBN, Impressum, VLB. Die ISBN ist die internationale Standardbuchnummer. Sozusagen die Personalausweisnummer deines Buches, über die der Handel es eindeutig findet. Das Impressum ist die Pflichtangabe im Buch, wer für die Veröffentlichung verantwortlich ist. Und das VLB ist das Verzeichnis Lieferbarer Bücher, der große Katalog, über den Buchhandlungen in Deutschland bestellen. Klingt nach Bürokratie, ist aber überschaubar: Vieles davon erledigt die Plattform für dich oder lässt sich mit guter Beratung in kurzer Zeit klären.
Veröffentlichen über einen Distributor. Du lädst deine fertigen Dateien bei einer Selfpublishing-Plattform hoch, als E-Book, gedrucktes Buch oder beides. Welche Plattform zu dir passt, hängt von deinem Projekt ab: von deinen Qualitätsansprüchen, deiner Marge, deinen Vertriebswegen. Hier gibt es keine Pauschalantwort, aber gute Default-Empfehlungen je nach Situation. Einen genaueren Blick auf die bekannteste Plattform findest du hier: Buch bei Amazon veröffentlichen
Marketing. Dein Buch ist erschienen. Jetzt darf die Welt davon erfahren. Das reicht von der Ankündigung im eigenen Umfeld bis zur durchdachten Strategie mit Leseexemplaren, Rezensionen und Social Media. Wichtig fürs Erwartungsmanagement: Marketing ist ein Marathon, kein Sprint, und es muss nicht über Nacht die Bestsellerlisten stürmen, um sich für dich zu lohnen.
Das ist der grobe Weg. Wie er im Detail aussieht – welches Format, welche Plattform, welche Reihenfolge für dein konkretes Projekt – das hängt von deinem Buch, deinem Genre und deinen Zielen ab. Dafür gibt es Beratung. Den ausführlichen Fahrplan mit allen Etappen findest du in unserem großen Leitfaden: Buch veröffentlichen: So wird aus deinem Manuskript ein echtes Buch
Der größte Irrtum: „Selfpublishing heißt, alles allein zu machen“
Selbst entscheiden heißt nicht alles selbst machen: Profis fürs Lektorat, den Buchsatz und das Cover kannst du dir dazuholen.
Musst du im Selfpublishing alles selbst machen? Nein. Und dieser Denkfehler ist es wert, gründlich aufgelöst zu werden, weil er so viele gute Bücher verhindert.
„Self“ bezieht sich auf die Verantwortung und die Rechte, nicht auf die Arbeit. Du bist der Verleger deines Buches, aber kein Verleger der Welt setzt sein Buch selbst, gestaltet selbst das Cover und korrigiert selbst die Kommas. Er holt sich für jedes Gewerk Profis. Das kannst du auch: Lektoren, Korrektoren, Buchsetzer, Coverdesigner. Das heißt, du triffst die Entscheidungen, die Profis liefern das Handwerk. Kontrolle behalten und trotzdem begleitet werden – das ist gut gemachtes Selfpublishing.
Und genau an dieser Stelle sitzen wir. Kahawa Medien ist eine Buchagentur – kein Verlag, keine Druckerei. Wir nehmen dir keine Rechte ab und reden dir nicht in dein Buch hinein. Wir übernehmen die Gewerke, die du nicht selbst können musst: Lektorat, Korrektorat, Buchsatz, Covergestaltung, und beraten dich bei allem Drumherum, von der Formatfrage bis zur Plattformwahl. Dein Buch bleibt zu hundert Prozent deins. Du musst nur nicht mehr allein durch die fremde Welt navigieren.
Ich würde dir deshalb raten, die Frage anders zu stellen. Nicht „Kann ich das alles?“, sondern: „Welche Teile will ich selbst machen und welche gebe ich in gute Hände?“ Mit dieser Frage wird aus einem Berg ein Plan.
Seriös ist, was gut gemacht ist, und Selfpublishing ist längst erwachsen
Ist Selfpublishing seriös? Ja. Und die Zeiten, in denen es belächelt wurde, sind vorbei. Deine Leser sehen nicht, auf welchem Weg ein Buch erschienen ist. Sie sehen, ob es gut ist: ob das Cover professionell wirkt, der Satz angenehm lesbar ist, der Text sauber lektoriert wurde. Ein hochwertig gemachtes Selfpublishing-Buch steht im Regal neben jedem Verlagstitel, ohne dass jemand einen Unterschied bemerkt. Selfpublishing, das nicht nach Selfpublishing aussieht, ist der Anspruch, mit dem du herangehen solltest.
Eine Abgrenzung ist mir dabei wichtig, weil sie oft verwechselt wird: Selfpublishing ist nicht dasselbe wie ein Druckkostenzuschussverlag. Bei diesem Modell zahlst du einem „Verlag“ Geld dafür, dass er dein Buch veröffentlicht, und gibst dabei oft auch noch Rechte ab. Davon rate ich dir klar ab. Die Faustregel ist einfach: Beim seriösen Weg beauftragst du transparent Dienstleistungen und behältst Rechte und Einnahmen. Geld, das dein Buch verdient, fließt zu dir, nicht von dir weg an jemanden, der sich Verlag nennt.
Für wen Selfpublishing passt und für wen eher nicht
Selfpublishing ist sinnvoll für dich, wenn du dein Buch nach deinen Vorstellungen machen willst: dein Cover, dein Titel, dein Tempo, deine Rechte. Es passt besonders gut, wenn du ein Herzensprojekt hast, eine Nische bedienst oder nicht jahrelang auf Verlagsantworten warten möchtest. Auch wer mehrere Bücher plant, fährt selbstbestimmt meist besser. Jede Erfahrung zahlt aufs nächste Projekt ein.
Weniger gut passt Selfpublishing, wenn du dir vor allem die Bestätigung eines großen Verlagsnamens wünschst, auf die Vertriebsmacht eines Verlags im stationären Buchhandel angewiesen bist oder weder Zeit noch Budget investieren möchtest. Selfpublishing ist selbstbestimmt, aber nicht zum Nulltarif: Du investierst in die Gewerke, die dein Buch professionell machen.
Aus der Praxis: zwei Autorinnen, ein Aha-Moment
Gisela Jung kam mit einem Gedichtband-Projekt zu uns und mit einem sehr ehrlichen Gefühl. „Mit Self-Publishing habe ich mich am Anfang, ehrlich gesagt, überfordert gefühlt.“ Ihr war klar: Wenn sie sich für die Themen, die sie nicht kann – Buchsatz, Korrektorat, Cover – keine Unterstützung holt und alles allein machen will, „dann stirbt meine Idee“. Sie hat sich Begleitung geholt, ihr Buch ist erschienen, und ihr Fazit ist so klar wie entwaffnend: „Hätte ich es allein gemacht, wäre das Buch wahrscheinlich noch nicht da.“ Den Moment ihres ersten Verkaufs wird sie nach eigenen Worten nie vergessen.
Maren Sturny stand an einer anderen Stelle desselben Weges: Ihr Manuskript war fertig – ein Erfahrungsbericht über den Familienalltag mit Diabetes Typ 1. Ihre Frage war nicht „Kann ich schreiben?“, sondern „Wie mache ich mit der Veröffentlichung weiter und welche Gewerke nehme ich dazu, um etwas wirklich Professionelles und handwerklich Hochwertiges zu erstellen?“ Sie stolperte über den Begriff Buchsatz und fragte sich: „Was ist denn das überhaupt?“ Heute hält sie ein Buch in den Händen, dessen Gestaltung sie selbst nie gefunden hätte, und auf das sie stolz ist.
Zwei verschiedene Ausgangslagen, dieselbe Erkenntnis: Selfpublishing scheitert selten am Schreiben. Es stockt an den Gewerken, aber die kann man sich dazuholen.
Häufige Fragen zum Selfpublishing
Brauche ich eine ISBN für mein Buch?
Wenn dein Buch im Handel verkauft werden soll, ja. Die ISBN ist die Nummer, über die Buchhandlungen und Onlineshops dein Buch eindeutig finden und bestellen. Du bekommst sie in der Regel über deine Selfpublishing-Plattform oder kaufst sie selbst bei der offiziellen ISBN-Agentur. Für ein rein privates Buch, das du nur verschenkst, ist sie nicht zwingend nötig.
Was kostet Selfpublishing?
Das hängt davon ab, welche Gewerke du beauftragst. Lektorat, Korrektorat, Buchsatz und Cover sind die typischen Bausteine, und jedes kannst du einzeln entscheiden. Die Mechanik dahinter: Du investierst einmal vorab in die professionelle Herstellung und behältst dafür dauerhaft alle Rechte und die deutlich höhere Marge pro verkauftem Buch. Was das für dein konkretes Projekt bedeutet, klären wir am besten in einer kostenlosen Buchberatung.
Muss ich alles selbst machen, wenn ich selfpublishe?
Nein. Selfpublishing heißt, dass du die Verantwortung und die Rechte behältst, nicht, dass du jedes Handwerk selbst beherrschen musst. Für Lektorat, Buchsatz, Cover und Beratung gibt es Profis, die dich begleiten, während alle Entscheidungen bei dir bleiben.
Lohnt sich Selfpublishing finanziell?
Die Mechanik spricht für dich: Pro verkauftem Exemplar bleibt dir prozentual deutlich mehr als bei Verlags-Tantiemen, weil kein Verlag mitverdient. Wie viel du insgesamt verkaufst, hängt von Thema, Zielgruppe und deinem Marketing ab. Seriös kann dir das niemand vorher garantieren. Viele Autoren rechnen ohnehin nicht nur in Geld: Ein professionelles Buch wirkt auch als Visitenkarte, Türöffner und Herzensprojekt.
Was ist der Unterschied zwischen Selbstverlag und Eigenverlag?
Praktisch keiner. Beide Begriffe meinen dasselbe wie Selfpublishing: Du veröffentlichst dein Buch in eigener Regie und Verantwortung. „Eigenverlag“ und „Selbstverlag“ sind die älteren deutschen Wörter, „Selfpublishing“ ist der heute gebräuchliche Begriff für denselben Weg.
Wie lange dauert es vom fertigen Manuskript bis zum Buch?
Das hängt vom Umfang ab und davon, welche Gewerke dein Buch durchläuft. Lektorat, Buchsatz und Cover brauchen jeweils ihre Zeit. Mit Begleitung und klarem Fahrplan ist der Weg gut planbar: Du weißt zu jedem Zeitpunkt, was als Nächstes kommt.
Dein Buch wartet nicht auf Erlaubnis
Selfpublishing ist keine Notlösung für Bücher, die kein Verlag wollte, es ist ein eigenständiger, seriöser und selbstbestimmter Weg, für den du keine Erlaubnis, kein Auswahlverfahren und keinen Stapel Absagebriefe brauchst. Wenn du gerade mit deinem Word-Dokument dasitzt und dich fragst, was der nächste Schritt ist, lade ich dich zu unserer Buchberatung ein.
In diesem ungefähr 60-minütigen Gespräch reden wir über dein Buchprojekt, deine Optionen und was der beste Weg für dich und dein Buch ist. Wenn du mehr erfahren willst, schau dich auf Buchagentur.de um. Dort findest du weitere Artikel und Informationen rund ums Buch. Trag dich dort gerne für einen Gesprächstermin ein.
„Bei Amazon ein Buch zu veröffentlichen dauert keine halbe Stunde.“ Diesen Satz liest man überall. Und das Verrückte ist: Er stimmt. Technisch gesehen.
Du legst ein Konto an, lädst zwei Dateien hoch, klickst auf „Veröffentlichen“, und in der Regel steht dein Buch 72 Stunden später im größten Buchshop der Welt. Kein Verlag, der dich ablehnen kann. Keine Mindestauflage. Kein Karton voller Bücher im Keller.
Und trotzdem sitzen viele Autoren vor dem KDP-Dashboard – der Verwaltungsoberfläche von Amazons Selfpublishing-Plattform – und fühlen sich wie im Cockpit eines Flugzeugs. Tantiemenoption? Beschnitt? KENP? Eigene ISBN oder die von Amazon? Wenn du gerade mit einem fertigen oder fast fertigen Manuskript dasitzt und dich genau das fragst, bist du hier richtig. Ich erkläre dir, wie das Veröffentlichen bei Amazon wirklich funktioniert und warum der Klick auf „Veröffentlichen“ der einfachste Teil der ganzen Reise ist.
Kurz gesagt: Ein Buch bei Amazon zu veröffentlichen ist über Kindle Direct Publishing (KDP) kostenfrei und technisch in kurzer Zeit machbar, als E-Book, Taschenbuch oder Hardcover im Print-on-Demand-Verfahren, also gedruckt erst bei Bestellung. Du bekommst Tantiemen: beim E-Book 35 oder 70 Prozent, beim gedruckten Buch 60 beziehungsweise 50 Prozent des Listenpreises minus Druckkosten. Die eigentliche Arbeit liegt nicht im Hochladen, sondern davor: veröffentlichungsreifes Manuskript, professioneller Buchsatz, ein Cover, das dein Genre trifft, und durchdachte Metadaten. Genau dabei begleitet dich Kahawa Medien.
Wie veröffentlichst du ein Buch bei Amazon? Über Kindle Direct Publishing (kurz KDP), Amazons hauseigene Plattform, über die jeder ein Buch hochladen und verkaufen kann, ohne einen Verlag zu brauchen. Drei Formate sind möglich: E-Book, Taschenbuch und Hardcover, also die gebundene Ausgabe.
Bei den gedruckten Formaten arbeitet Amazon mit Print-on-Demand. Das heißt übersetzt: Druck auf Bestellung. Es gibt keine Auflage und kein Lager. Erst wenn jemand dein Buch kauft, wird genau dieses eine Exemplar gedruckt und verschickt. Für dich heißt das: kein finanzielles Risiko, und dein Buch ist trotzdem dauerhaft lieferbar.
Und die Kosten? Die Veröffentlichung selbst ist komplett kostenfrei. Keine Einstellgebühr, keine Jahresgebühr. Amazon verdient über einen Anteil an jedem Verkauf, bei gedruckten Büchern zusätzlich über die Druckkosten, die von deinen Tantiemen abgezogen werden. Du zahlst also nur, wenn du auch verkaufst. Was du vorher in Lektorat, Buchsatz und Cover investierst, ist eine andere Geschichte. Dazu kommen wir noch.
So läuft die Veröffentlichung bei Amazon ab
Der Ablauf ist im Prinzip immer gleich, egal ob E-Book oder Taschenbuch:
Konto anlegen. Auf kdp.amazon.com registrieren, Adresse, Bankverbindung und Steuerinformationen hinterlegen. Das machst du einmal.
Buchdetails eintragen. Titel, Autorenname, Buchbeschreibung, Kategorien und Schlagwörter, die sogenannten Metadaten. Über sie finden Leser dein Buch überhaupt erst.
Dateien hochladen. Das fertig gesetzte Innenleben (bei Print als druckfertiges PDF, beim E-Book als EPUB-Datei) und das Cover. Bei gedruckten Büchern braucht das Cover eine exakt berechnete Gesamtdatei inklusive Buchrücken und Beschnitt, das ist der zusätzliche Rand, der beim Zuschneiden in der Druckerei wegfällt, damit keine weißen Blitzer entstehen.
Preis und Tantiemenoption festlegen. Du bestimmst den Listenpreis, also den Verkaufspreis, und wählst dein Tantiemenmodell.
Veröffentlichen. Amazon prüft dein Buch; laut offizieller KDP-Hilfe ist es in der Regel innerhalb von 72 Stunden im Shop verfügbar.
Mein Rat aus der Praxis: Bestell dir vor der echten Veröffentlichung ein Korrekturexemplar, KDP nennt das „Proof“. Das ist ein Probedruck mit „Nicht zum Weiterverkauf“-Aufdruck zum reinen Druckkostenpreis. Erst wenn du das Buch in der Hand hattest, weißt du, wie Schrift, Ränder und Coverfarben gedruckt wirken. Diesen Schritt überspringen viele und ärgern sich dann über Details, die am Bildschirm nicht zu sehen waren.
Die Tantiemen-Logik: Beim E-Book wählst du zwischen 35 und 70 Prozent
Wie viel verdienst du pro verkauftem Buch? Beim E-Book bietet Amazon zwei Tantiemenoptionen: 35 oder 70 Prozent des Listenpreises (jeweils ohne Mehrwertsteuer gerechnet). Klingt nach einer einfachen Wahl, aber die 70-Prozent-Option ist an Bedingungen geknüpft:
Dein Listenpreis muss in einem von Amazon festgelegten Preiskorridor liegen; die aktuellen Grenzen zeigt dir KDP direkt bei der Preiseingabe an.
Gibt es eine gedruckte Ausgabe, muss das E-Book mindestens 20 Prozent unter deren Listenpreis liegen.
Amazon zieht eine kleine Übertragungsgebühr pro Verkauf ab, abhängig von der Dateigröße. Bei einem Roman vernachlässigbar, bei einem Bildband spürbar.
Sie gilt nur für Verkäufe in bestimmten Ländern; der deutsche Shop gehört dazu. Außerhalb bekommst du automatisch 35 Prozent.
Für die Praxis heißt das: Liegt dein Wunschpreis im Korridor, ist die 70-Prozent-Option fast immer die richtige Wahl. Die 35-Prozent-Option brauchst du, wenn du preislich aus dem Korridor heraus willst – sehr günstig oder sehr hochpreisig. Details in der KDP-Hilfe zu E-Book-Tantiemen.
Print: Tantiemensatz × Listenpreis − Druckkosten
Für Taschenbuch und Hardcover gilt eine eigene Formel, die du kennen solltest, bevor du deinen Preis festlegst:
Der Tantiemensatz liegt laut KDP-Hilfe bei 60 Prozent. Seit einer Änderung im Juni 2025 allerdings nur noch oberhalb einer bestimmten Preisschwelle; für sehr günstig angesetzte Bücher gilt darunter 50 Prozent. Die Druckkosten berechnet Amazon nach einer festen Mechanik: ein Grundbetrag plus ein Betrag pro Seite, abhängig von Format und Farbigkeit. Farbdruck ist deutlich teurer, deshalb brauchen Bildbände und durchgehend farbige Ratgeber im Print-on-Demand schnell hohe Listenpreise.
Aus dieser Formel ergibt sich auch der Mindestlistenpreis: Amazon lässt dich keinen Preis festlegen, bei dem deine Tantiemen die Druckkosten nicht mehr decken. Ein dickes Buch kann also nicht beliebig günstig verkauft werden. Die Seitenzahl setzt die Untergrenze.
Ich würde dir raten, diese Rechnung ganz früh zu machen. Am besten, bevor der Buchsatz beginnt. Denn Seitenzahl, Format und Farbigkeit entscheiden über deine Marge, und manche Enttäuschung („pro Buch bleibt ja kaum etwas übrig“) ist in Wahrheit eine Planungsfrage, keine Amazon-Frage.
Eigene ISBN oder Amazon-ISBN? Eine Frage der Unabhängigkeit
Brauchst du eine eigene ISBN? Die ehrliche Antwort: für den Start bei Amazon nicht zwingend, aber die Entscheidung hat Folgen, die du kennen solltest.
Die ISBN ist die internationale Standardbuchnummer, sozusagen das amtliche Kennzeichen deines Buches im Handel. Bei KDP gilt: Ein E-Book braucht gar keine ISBN. Amazon vergibt intern eine eigene Artikelnummer, die ASIN. Für Taschenbuch und Hardcover bietet Amazon dir eine kostenlose ISBN an, oder du bringst deine eigene mit, die du in Deutschland über die ISBN-Agentur kaufst.
Der Haken an der kostenlosen Amazon-ISBN: Sie gehört nicht dir. Sie ist an Amazon gebunden, du kannst dein Buch mit dieser Nummer nicht zusätzlich über den Buchhandel oder andere Plattformen vertreiben, und als Verlag erscheint „Independently published“, nicht dein Name.
Meine Empfehlung fällt je nach Projekt unterschiedlich aus. Planst du ein einzelnes Herzensprojekt nur für Amazon, ist die kostenlose ISBN völlig in Ordnung. Willst du dein Buch breiter aufstellen – Buchhandel, Lesungen, mehrere Plattformen – nimm von Anfang an eine eigene; der Wechsel hinterher bedeutet technisch eine neue Ausgabe mit neuer Produktseite. Wichtig zu wissen: Kahawa Medien vergibt selbst keine ISBN, aber wir beraten dich ehrlich, welcher Weg zu deinem Projekt passt, und zeigen dir, wo du sie bekommst.
KDP Select: Kindle Unlimited gegen 90 Tage Exklusivität
KDP Select ist ein optionales Programm für dein E-Book: zusätzliche Sichtbarkeit gegen Exklusivität. Du verpflichtest dich, dein E-Book für jeweils 90 Tage ausschließlich bei Amazon anzubieten, nicht bei anderen Shops, nicht auf deiner eigenen Website, nirgendwo sonst in digitaler Form. Das gedruckte Buch ist davon nicht betroffen, das darfst du weiterhin überall verkaufen.
Im Gegenzug landet dein E-Book in Kindle Unlimited, Amazons Lese-Flatrate. Abonnenten können es dort lesen, ohne es zu kaufen und du wirst pro gelesener Seite vergütet. Amazon rechnet dafür in KENP, „Kindle Edition Normalized Pages“: eine normierte Seitenzählung, damit ein Buch mit großer Schrift nicht mehr „Seiten“ bekommt als eines mit kleiner. Der Betrag pro Seite stammt aus einem monatlichen Fonds und schwankt. Dazu bekommst du Werbewerkzeuge wie zeitlich begrenzte Gratis-Aktionen.
Ob sich das lohnt kommt auf dein Buch an. Für Vielleser-Genres – Liebesroman, Fantasy, Krimi-Reihen – kann Kindle Unlimited ein echter Reichweitenhebel sein. Für ein Sachbuch oder ein Buch, das du auch über eigene Kanäle verkaufen willst, wiegt die Exklusivität oft schwerer als der Nutzen. Und ein Detail, das viele übersehen: Die Teilnahme verlängert sich automatisch um weitere 90 Tage, wenn du sie nicht aktiv beendest.
Ehrlich gesagt: Die Druckqualität bei Amazon schwankt
Jetzt der Teil, den dir kaum jemand sagt, der dir KDP schmackhaft machen will. Print-on-Demand bei Amazon ist beeindruckend günstig und schnell, aber es ist Industriedruck in riesigen Mengen, und das sieht man manchmal. Aus vielen Projekten wissen wir: Farben können je nach Druckcharge unterschiedlich ausfallen, satte Cover wirken mal kräftig, mal etwas matschig. Und der Zuschnitt hat Toleranzen. Deshalb gehören in die Druckdaten großzügiger Beschnitt und Abstand zum Rand.
Das ist kein Grund, die Plattform zu meiden, es ist ein Grund, sie richtig einzuordnen. Für einen Roman mit cremefarbenem Papier und gut angelegtem Cover ist die Qualität absolut solide. Wenn dein Buch aber von präziser Farbwiedergabe lebt – ein Fotobuch, ein Bildratgeber, ein Vitrinen-Hardcover als Vermächtnis – dann würde ich dir raten, Alternativen mit anzuschauen oder das Projekt mit jemandem durchzusprechen, der die Plattformen im Vergleich kennt. Solche Abwägungen treffen wir in der Beratung ständig: Welcher Vertriebsweg passt zu welchem Buch? Darauf gibt es keine Pauschalantwort, aber für dein konkretes Projekt gibt es eine richtige.
Der eigentliche Engpass: alles, was vor dem Hochladen passiert
Und damit sind wir beim Kern. Wenn die Veröffentlichung bei Amazon so einfach ist, warum verkaufen sich dann so viele selbst veröffentlichte Bücher kaum? Weil zwischen „hochgeladen“ und „verkauft sich“ vier Dinge liegen, die mit dem KDP-Dashboard nichts zu tun haben:
Manuskriptreife. Lektorat und Korrektorat entscheiden, ob Leser nach der Leseprobe kaufen und ob die erste Rezension von Tippfehlern handelt oder vom Inhalt.
Buchsatz. Das professionelle Innenlayout: Schrift, Zeilenabstand, Seitenränder, Kapitelanfänge. Ein Buch aus Word erkennt man am ersten aufgeschlagenen Blick und Leser spüren das, auch wenn sie es nicht benennen können.
Cover. Es muss in Briefmarkengröße im Shop funktionieren und auf den ersten Blick das richtige Genre signalisieren. Das ist Handwerk, kein Geschmacksthema.
Metadaten. Beschreibung, Kategorien, Schlagwörter. Sie entscheiden, ob dein Buch gefunden wird oder auf Seite 14 der Suchergebnisse verschwindet.
Du musst das nicht alles selbst können. Dahinter stecken mehrere eigene Berufe. Entscheidend ist nur, dass du weißt: Hier liegt die eigentliche Arbeit. Das Hochladen ist der letzte Schritt von vielen, nicht der erste.
Aus der Praxis: Wenn der Eigenversuch ins Tal der Tränen führt
Wie sich das anfühlt, hat uns Heiko Scharfenort sehr offen erzählt. Er wollte sein Nachschlagewerk für Menschen mit Diabetes selbst fertig machen, doch das erste selbst erstellte PDF war, in seinen Worten, „sehr enttäuschend“. Jede kleine Änderung verschob die Umbrüche: „Da bin ich schier wahnsinnig geworden. Mit Word genauso.“ Er stand kurz davor aufzugeben. Erst mit professioneller Begleitung wurde daraus ein richtiges Buch und als er es zum ersten Mal in der Hand hielt, wusste er: „Die Entscheidung war richtig, das nicht selbst zu machen.“
Und Wiebke Tillenburg, die bei uns eine Kurzgeschichte hat setzen lassen, bringt es auf den Punkt: „Wenn man Bücher nebeneinanderlegt, die selbst mit Word gesetzt wurden, gegenüber professionell gesetzten, sieht man den Unterschied. Und die Leser sehen das auch.“ Genau darum geht es. Nicht um Perfektionismus, sondern darum, dass dein Buch im Shop neben Verlagsbüchern bestehen kann.
Häufige Fragen zum Veröffentlichen bei Amazon
Was kostet das Veröffentlichen bei Amazon?
Die Veröffentlichung über KDP selbst ist kostenfrei. Es gibt keine Einstellgebühr und keine laufenden Kosten. Amazon verdient über einen Anteil am Verkaufspreis und bei gedruckten Büchern über die Druckkosten pro verkauftem Exemplar.
Wie lange dauert es, bis mein Buch online ist?
Nach dem Klick auf „Veröffentlichen“ prüft Amazon dein Buch; in der Regel ist es laut KDP-Hilfe innerhalb von 72 Stunden im Shop verfügbar. Einzelne Elemente wie die „Blick ins Buch“-Leseprobe brauchen etwas länger.
Kann ich Fehler nachträglich korrigieren?
Ja, jederzeit. Du lädst eine korrigierte Datei hoch, Amazon prüft sie, und nach kurzer Zeit wird die neue Version ausgeliefert. Produktseite und Rezensionen bleiben erhalten. Dank Print-on-Demand gibt es keine fehlerhafte Restauflage. Aber Achtung: Bei vielen Korrekturen handelt es sich um eine neue Auflage, was im Impressum angegeben werden muss.
Eigene ISBN oder die kostenlose von Amazon?
Fürs E-Book brauchst du gar keine. Beim gedruckten Buch reicht die kostenlose Amazon-ISBN, wenn du nur bei Amazon verkaufen willst, sie ist aber an Amazon gebunden. Willst du auch in den Buchhandel oder auf andere Plattformen, nimm von Anfang an eine eigene.
Darf ich gleichzeitig woanders veröffentlichen?
Ja, solange du nicht bei KDP Select bist. Erst dieses optionale Programm verlangt für jeweils 90 Tage digitale Exklusivität für dein E-Book. Dein gedrucktes Buch darfst du in jedem Fall parallel überall anbieten.
Was sind die häufigsten Fehler bei KDP?
Ein Word-Export statt echtem Buchsatz, ein Cover ohne Genre-Signal, zu knapper Beschnitt, lieblose Metadaten und die Preisfestlegung ohne Tantiemen-Rechnung. Keiner dieser Fehler hat mit der Technik zu tun. Alle passieren vor dem Hochladen.
Dein Buch hat es verdient, dass der einfache Teil einfach bleibt
Lass dich von Dashboard-Begriffen und Tantiemen-Formeln nicht einschüchtern. Amazon KDP ist eine durchdachte, faire Plattform, und den technischen Teil kriegst du hin. Die wirkliche Frage ist, ob dein Buch bereit für diesen Moment ist, innen wie außen.
In einer kostenlosen, ca. 60-minütigen Buchberatung entwickeln wir gemeinsam einen Plan für deine Buchveröffentlichung. Du wirst herausfinden, wo und wie dein Buch in den Vertrieb kommt und welche Veröffentlichungsstrategie zu deinem Projekt passt. Dafür gehst du jetzt auf www.buchagentur.de und trägst dich ein. Erzähl ein bisschen von deinem Buch und von deinen Zielen und wir sprechen in den nächsten 2 bis 5 Tagen persönlich über deine geplante Buchveröffentlichung.
Um ein Buch zu veröffentlichen, braucht man einen Verlag, gute Beziehungen und eine Portion Glück – so haben es die meisten von uns gelernt. Das Schöne ist: Davon stimmt heute kein einziger Punkt mehr.
Vielleicht liegt dein Manuskript schon als Word-Datei auf deinem Rechner. Vielleicht fehlen noch ein paar Kapitel, aber die Geschichte steht. Du hast lange daran gearbeitet, vieles davon ist sehr persönlich – und jetzt kommt diese eine Frage, die so viele Autoren genau an diesem Punkt haben: Wie geht es weiter? Wie wird aus meinem Word-Dokument ein echtes Buch, das man in den Händen halten und kaufen kann?
Genau hier fühlen sich viele zum ersten Mal überfordert. Plötzlich tauchen Begriffe auf wie ISBN, Buchsatz, Print-on-Demand, Metadaten und irgendwie weiß man nicht, wo man anfangen soll und welcher Weg überhaupt der richtige ist. Die gute Nachricht: Ein Buch zu veröffentlichen ist Handwerk, kein Hexenwerk. Es hat eine klare Reihenfolge, und jeden Schritt kann man verstehen. In diesem Leitfaden gehen wir den ganzen Weg einmal gemeinsam durch.
Kurz gesagt: Ein Buch zu veröffentlichen geht heute auf drei Wegen: über einen klassischen Verlag (Bewerbung nötig, oft ein bis zwei Jahre Wartezeit, du gibst Rechte ab), im Selfpublishing (du veröffentlichst selbst, behältst alle Rechte und bestimmst Tempo und Gestaltung) oder über einen Druckkostenzuschussverlag – von Letzterem raten wir klar ab. Für die meisten Erstautoren ist Selfpublishing der direkteste Weg: Manuskript fertigstellen, Lektorat und Korrektorat, Buchsatz, Cover, dann über eine Selfpublishing-Plattform mit ISBN und Print-on-Demand veröffentlichen. Vom fertigen Manuskript bis zum kaufbaren Buch vergehen so Wochen bis wenige Monate, nicht Jahre.
Drei Wege zur Veröffentlichung – nur zwei verdienen dein Vertrauen
Wenn du dein Buch veröffentlichen willst, hast du grundsätzlich drei Möglichkeiten: den klassischen Verlag, das Selfpublishing oder einen sogenannten Druckkostenzuschussverlag. Schauen wir uns alle drei ehrlich an.
Der klassische Verlag übernimmt Lektorat, Gestaltung, Druck und Vertrieb. Dafür gibst du Rechte an deinem Werk ab und bewirbst dich mit Exposé und Leseprobe um einen Platz im Verlagsprogramm. Das heißt: Der Verlag entscheidet, ob dein Buch erscheint, wie das Cover aussieht und wann es in den Handel kommt. Für die meisten Erstautoren ist das der steinigste Weg, denn die Programmplätze sind knapp, die Wartezeiten lang, und ein automatisches Marketing gibt es auch dort nicht. Ein passender Verlag kann im Einzelfall trotzdem sinnvoll sein. Zum Beispiel, wenn dir der Verlagsname wichtiger ist als Kontrolle und Tempo.
Das Selfpublishing dreht die Logik um: Du bist der Herausgeber deines eigenen Buches. Immer mehr Autoren veröffentlichen ihre Bücher heute selber. Sie behalten alle Rechte, bestimmen Cover, Titel, Preis und Erscheinungstermin selbst, und die Tantiemen, also dein Anteil an jedem verkauften Exemplar, sind deutlich höher als beim Verlag. Die Verantwortung für die Qualität liegt dafür bei dir. Das klingt erst mal nach viel, ist aber lösbar: Die einzelnen Gewerke – Lektorat, Korrektorat, Buchsatz, Cover – kannst du dir von Profis machen lassen, genau wie es ein Verlag intern auch tut. Entweder einzeln, oder gebündelt bei einem Selfpublishing-Dienstleister, der alle Gewerke aus einer Hand koordiniert. So entsteht ein Buch, dem man das Selfpublishing nicht ansieht.
Der Druckkostenzuschussverlag schließlich nennt sich Verlag, funktioniert aber andersherum: Du zahlst dafür, dass dein Buch „verlegt“ wird; oft mit sehr viel Geld für Leistungen, die du im Selfpublishing selbst beauftragen und kontrollieren könntest. Eine einfache Faustregel hilft dir, seriöse Wege zu erkennen: bei einem echten Verlag fließt Geld immer zum Autor, nie vom Autor weg. Verlangt ein „Verlag“ einen Zuschuss, lass die Finger davon. Diesen Weg lassen wir ab hier bewusst weg.
Der größte Unterschied: Jahre beim Verlag, Wochen im Selfpublishing
Wie lange es dauert, ein Buch zu veröffentlichen, hängt fast vollständig vom gewählten Weg ab. Beim klassischen Verlag rechnest du realistisch in Jahren: Erst die Suche nach einem Verlag, der dein Manuskript überhaupt annimmt, was allein viele Monate und etliche Absagen bedeuten kann. Und selbst nach der Zusage wird dein Buch in ein Programm eingeplant, das oft ein bis zwei Jahre im Voraus steht.
Im Selfpublishing bestimmst du das Tempo selbst. Sobald dein Manuskript fertig ist und die Gewerke Lektorat, Korrektorat, Buchsatz, Cover durchlaufen sind, ist die eigentliche Veröffentlichung über eine Selfpublishing-Plattform eine Sache von Tagen. Realistisch gerechnet liegen zwischen „Manuskript fertig“ und „Buch ist kaufbar“ wenige Wochen bis ein paar Monate, je nachdem, wie gründlich du die Qualitätsschritte angehst. Das heißt: Was beim Verlag Jahre dauert, schaffst du selbst in einem Bruchteil der Zeit, ohne dabei Abstriche bei der Qualität machen zu müssen.
Das ist der Punkt, der vielen Autoren ein gutes Gefühl gibt: Dein Buch erscheint dann, wenn es fertig ist. Nicht dann, wenn ein Programmplatz frei wird.
Vom Manuskript zum fertigen Buch: die sieben Stationen
Lektorat, Korrektorat, Buchsatz: Jedes Gewerk bringt dein Manuskript ein Stück näher ans fertige Buch.
Ein eigenes Buch zu veröffentlichen folgt immer derselben Grundreihenfolge, egal ob Roman, Erfahrungsbericht oder Ratgeber. Hier ist die Landkarte:
Manuskript fertigstellen. Fertig heißt durchgeschrieben und von dir selbst mindestens einmal überarbeitet. Es muss nicht perfekt sein, dafür kommen die nächsten Schritte. Aber es sollte vollständig sein, bevor Profis daran arbeiten.
Lektorat und Korrektorat. Das Lektorat schaut auf Inhalt, Aufbau und Stil, und ein gutes Lektorat bewahrt dabei deine Stimme, statt sie glattzubügeln. Das Korrektorat ist danach der letzte Feinschliff für Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Zwei verschiedene Schritte, beide wichtig.
Buchsatz. Das ist das Innenlayout, die Kunst, aus deinem Word-Dokument echte, angenehm lesbare Buchseiten zu machen: Schriftwahl, Seitenränder, Kapitelanfänge, saubere Umbrüche. Den Unterschied zwischen einem in Word gebastelten und einem professionell gesetzten Buch sieht jeder Leser sofort, auch wenn er ihn nicht benennen kann.
Cover und Klappentext. Das Cover ist das Genre-Signal deines Buches: Es muss auf einen Blick transportieren, was drinsteckt. Der Klappentext – der kurze Text auf der Buchrückseite – ist dein wichtigstes Verkaufsargument neben dem Cover.
ISBN, Impressum und Metadaten. Die ISBN ist die internationale Nummer, über die dein Buch im Handel identifizierbar und bestellbar wird; im Selfpublishing bekommst du sie in der Regel über deine Veröffentlichungsplattform. Das Impressum ist die Pflichtangabe, wer für das Buch verantwortlich ist. Und die Metadaten wie Titel, Beschreibung, Kategorien, Schlagworte entscheiden mit, ob dein Buch online gefunden wird.
Veröffentlichen über eine Selfpublishing-Plattform. Hier lädst du die fertigen Druckdaten hoch und entscheidest über die Formate: Taschenbuch, Hardcover, E-Book oder alles zusammen. Die meisten Plattformen arbeiten mit Print-on-Demand. Das heißt: Dein Buch wird erst gedruckt, wenn jemand es bestellt. Kein Lager, kein Karton voller Bücher im Keller, kein Risiko.
Vertrieb und Tantiemen. Über das Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB), das zentrale Katalogsystem des Buchhandels, wird dein Buch auch in jeder Buchhandlung bestellbar. Und bei jedem Verkauf bekommst du deine Tantiemen, also deinen Autorenanteil am Verkaufspreis.
Das ist der Weg in der Vogelperspektive. Welches Format zu deinem Genre passt, welche Plattform für dein Projekt die richtige ist und in welcher Reihenfolge die Gewerke bei dir am meisten Sinn ergeben, hängt von deinem Buch ab und lässt sich pauschal nicht seriös beantworten. Genau dafür gibt es eine persönliche Beratung.
Kostenlos veröffentlichen geht, aber Qualität gibt es nicht geschenkt
Ja, du kannst ein Buch kostenlos veröffentlichen: Die großen Selfpublishing-Plattformen verlangen keine Gebühr für die Veröffentlichung selbst, und durch Print-on-Demand entstehen auch keine Druckkosten im Voraus. Die reine Veröffentlichung kostet dich also tatsächlich nichts.
Aber es gibt da einen Punkt, den du kennen solltest: kostenlos veröffentlicht ist nicht dasselbe wie gut veröffentlicht. Was Geld kostet, ist die Qualität: ein Lektorat, das deinen Text auf Verlagsniveau hebt. Ein Buchsatz, der aus der Word-Datei echte Buchseiten macht. Ein Cover, das in seiner Buchkategorie bestehen kann. Diese Gewerke sind Handwerk von Profis, und sie sind der Unterschied zwischen einem Buch, das man verschenkt und sich dabei ein bisschen unwohl fühlt, und einem Buch, das du voller Stolz in jede Hand geben kannst.
Wovon die Investition abhängt, ist übrigens keine Blackbox: vor allem vom Umfang deines Manuskripts und davon, welche Gewerke du brauchst. Manche Autoren haben schon ein starkes Cover und brauchen nur Korrektorat und Satz; andere wollen das Rundum-Paket. Deshalb gibt es keinen seriösen Pauschalpreis, wohl aber eine ehrliche Einschätzung, was dein Projekt wirklich braucht und was nicht. Auch das gehört zu guter Beratung: dir zu sagen, worauf du verzichten kannst.
E-Book veröffentlichen: der einfachste Einstieg, nicht das Ende
Ein E-Book veröffentlichst du über dieselben Plattformen wie das gedruckte Buch, nur ohne Druckdaten: Statt einer Druck-PDF brauchst du eine EPUB-Datei. Das ist das Standardformat für E-Reader, bei dem sich der Text der Bildschirmgröße anpasst. Lektorat, Korrektorat und Cover brauchst du genauso wie beim gedruckten Buch; nur der klassische Buchsatz wird durch die E-Book-Konvertierung ersetzt.
Viele Autoren starten mit dem E-Book, weil es schnell geht und keine Druckfragen offen sind. Ich würde dir trotzdem raten, das gedruckte Buch von Anfang an mitzudenken. Denn gerade bei persönlichen Geschichten, Erfahrungsberichten und Ratgebern wollen viele Leser etwas in der Hand halten, und für dich selbst ist der Moment, dein eigenes gedrucktes Buch zum ersten Mal aufzuschlagen, durch nichts zu ersetzen. E-Book und Taschenbuch schließen sich nicht aus; sie ergänzen sich. Die meisten veröffentlichen am Ende beides.
Aus der Praxis: Wenn das Buch fast nicht entstanden wäre
Aus der Praxis: Gisela Jung hatte ihren Gedichtband im Kopf und im Herzen und fühlte sich vom Selfpublishing erst einmal schlicht überfordert. Ihr war klar: Wenn sie sich für die Dinge, die sie nicht kann wie Buchsatz, Korrektorat, Cover keine Unterstützung holt und alles allein machen will, stirbt ihre Idee. Also hat sie sich Begleitung gesucht. Wir haben Cover, Korrektorat, Buchsatz und Bildgestaltung übernommen, und aus der Idee wurde in wenigen Monaten ein fertiges Buch. Sie sagt heute selbst: „Allein wäre das Buch wahrscheinlich noch nicht da.“ Und der Moment, in dem sie ihren ersten Verkauf gesehen hat? „Den Moment werde ich nicht vergessen.“
Ähnlich ging es Maren Sturny. Ihr Manuskript über den Familienalltag mit Diabetes Typ 1 war fertig und dann stand sie vor der Frage, um die es in diesem Artikel geht: Wie mache ich mit der Veröffentlichung weiter, und welche Gewerke nehme ich dazu, damit etwas wirklich Professionelles entsteht? Sie ist dabei über den Begriff Buchsatz gestolpert und hat sich gefragt, was das überhaupt ist. Heute ist ihr Buch draußen, sie bekommt wunderbare Rückmeldungen von Familien, denen es hilft, und sie beschreibt die Zusammenarbeit mit einem Satz, der uns sehr berührt hat: „Man nimmt mich wahr, man sieht mich. Ich bin nicht nur eine Nummer.“
Beide Geschichten zeigen dasselbe: Die Überforderung am Anfang ist normal. Sie ist kein Zeichen, dass du es nicht kannst, sondern nur, dass ein Buch eben aus mehreren Gewerken besteht, die man nicht alle selbst beherrschen muss.
Der Moment, das fertige Buch in den Händen zu halten, ist durch nichts zu ersetzen.
Häufige Fragen zum Veröffentlichen eines Buches
Wie veröffentliche ich ein Buch?
Manuskript fertigstellen, dann Lektorat und Korrektorat, Buchsatz, Cover und anschließend über eine Selfpublishing-Plattform mit ISBN und Print-on-Demand veröffentlichen. Das ist der direkte Weg, bei dem du alle Rechte behältst. Alternativ kannst du dich bei Verlagen bewerben, was deutlich länger dauert und mit Rechteabgabe verbunden ist.
Brauche ich einen Verlag für mein Buch?
Nein. Im Selfpublishing veröffentlichst du dein Buch selbst, mit eigener ISBN, als Taschenbuch, Hardcover oder E-Book und es ist genauso im Buchhandel bestellbar. Die Qualität, die ein Verlag intern organisiert, kannst du dir von Profis dazuholen.
Wie lange dauert es, ein Buch zu veröffentlichen?
Im Selfpublishing: vom fertigen Manuskript bis zum kaufbaren Buch wenige Wochen bis ein paar Monate, je nach Umfang der Gewerke. Beim klassischen Verlag rechnest du mit ein bis zwei Jahren, Verlagssuche nicht eingerechnet.
Was kostet es, ein Buch zu veröffentlichen?
Die Veröffentlichung selbst kostet auf den gängigen Plattformen nichts, und Print-on-Demand vermeidet Druckkosten im Voraus. Investieren solltest du in die Qualität: Lektorat, Korrektorat, Buchsatz und Cover. Wie viel das ist, hängt vom Umfang deines Manuskripts und den benötigten Gewerken ab. Das klärt man am besten in einer persönlichen Beratung.
Wie veröffentliche ich ein Buch in Österreich oder der Schweiz?
Genauso wie in Deutschland: Die großen Selfpublishing-Plattformen, die ISBN-Vergabe und der Weg über die Gewerke funktionieren im gesamten deutschsprachigen Raum gleich, und dein Buch ist in Österreich, Deutschland und der Schweiz bestellbar. Auch die Buchpreisbindung – also der feste Verkaufspreis für Bücher – gilt in Österreich genauso.
Woher weiß ich, ob mein Manuskript fertig ist?
Fertig genug für den nächsten Schritt ist es, wenn du alles erzählt hast, was du erzählen wolltest, und du selbst einmal gründlich drübergegangen bist, um die gröbsten Fehler und Ungereimtheiten zu beseitigen. Es muss nicht fehlerfrei und nicht perfekt sein; genau dafür sind Lektorat und Korrektorat da. Warte nicht auf Perfektion, die erreichst du allein ohnehin nie ganz.
Dein Buch ist näher, als du denkst
Zwischen deinem Manuskript und deinem fertigen Buch liegt kein Glück, kein Gatekeeper und kein Geheimnis, sondern eine überschaubare Reihe von Handwerksschritten, die alle lösbar sind. Und den nächsten Schritt musst du nicht allein gehen.
In einer kostenlosen, ca. 60-minütigen Buchberatung entwickeln wir gemeinsam einen Plan für deine Buchveröffentlichung. Du wirst herausfinden, wo und wie dein Buch in den Vertrieb kommt und welche Veröffentlichungsstrategie zu deinem Projekt passt. Dafür gehst du jetzt auf www.buchagentur.de und trägst dich ein. Erzähl ein bisschen von deinem Buch und von deinen Zielen und wir sprechen in den nächsten 2 bis 5 Tagen persönlich über deine geplante Buchveröffentlichung.
Für die Anmeldung bei KDP kannst du deinen Amazon-Account verwenden. Hast du diesen nicht, musst du einen neuen Account erstellen.
KDP ist auf den ersten Blick recht übersichtlich gestaltet. Es gibt die Bereiche „Bücherregal“, „Berichte“, „Community“ und „Marketing“.
Für uns ist das „Bücherregal“ wichtig. Die anderen Bereiche erklären sich im Grunde von selbst:
Berichte – eine Übersicht über verkaufte Bücher, Bücherbestellungen, Tantiemen, Zahlungen und alles weitere
Community – ein Forum, in dem Fragen gestellt werden können
Marketing – Marketingmethoden, die KDP zur Verfügung stellt; manche davon sind kostenlos, andere müssen zusätzlich bezahlt werden
Bevor du ein Buch veröffentlichst, solltest du dein Profil ausfüllen. Darin gibst du die üblichen Daten wie Namen und Wohnort ein. Wichtig sind hier vor allem die steuerlichen Informationen und eine Bankverbindung, damit Tantiemen für deine verkauften Bücher an dich überwiesen werden können.
Ist das erledigt, kann es mit der Veröffentlichung losgehen. Diese läuft im Grunde über drei Schritte.
Buchdetails angeben
Zuerst musst du entscheiden, was du veröffentlichen willst. Also Taschenbuch, E-Book oder Hardcover. Zusätzlich gibt es auch noch die Option auf die Erstellung einer Buchserie. Das ist sinnvoll, wenn es sich um den Start einer Reihe handelt. Allerdings ist diese Option eine zusätzliche, deshalb kann das auch später erledigt werden. Oder man nimmt die Angaben direkt bei der Erstellung des Buches in KDP vor.
Die Angaben zwischen Taschenbuch, E-Book und Hardcover unterscheiden sich nur minimal. Deshalb gelten unsere Angaben hier eigentlich immer für jede Buchvariante.
Generelle Details
Zuerst wählst du die Sprache aus, in der das Buch geschrieben ist. Das ist wichtig, weil nicht alle Sprachen unterstützt werden. Wobei man hier kaum Probleme kriegen wird. Von Bretonisch über Manx bis hin zu Rätoromanisch ist einiges vertreten. In der Regel wählst du hier vermutlich aber schlicht die deutsche Sprache aus.
Anschließend gibst du den Buchtitel ein. Achtung! Amazon erlaubt hier nur Titel, die auch auf dem Cover des Buchs zu sehen sind. Das bedeutet, dass zusätzliche Keywords oder Superlative hier nicht auftauchen sollten.
Amazon ist da zwar offensichtlich nicht all zu sehr hinterher, aber wenn ihnen das auffällt oder sie einen Tipp kriegen, kann es sein, dass dein Buch gelöscht wird. Den Titel hinterher anpassen, ist nicht möglich. Also beschränke dich direkt nur auf den Titel, wie er auch auf dem Buch steht.
Du kannst hier auch schon entscheiden, ob es sich um eine Serie handelt. Dann kannst du das entsprechend auswählen. Handelt es sich um eine Serie, gibst du hier die Seriendetails ein. Das sind zum einen der Titel der Serie und zum anderen die Nummer des Bandes.
Optional ist es möglich, die Auflage anzugeben. Das ist bei einer Erstveröffentlichung unwichtig. Handelt es sich aber beispielsweise um eine Neuauflage oder weitere Auflage eines bereits veröffentlichten Buches, kann das hier angegeben werden.
Der Name des Autors wird hier noch mal eingegeben. Es kann schließlich sein, dass du nicht selbst das Buch geschrieben hast, sondern als Verleger Bücher dort veröffentlichst. Außerdem können weitere Mitwirkende angegeben werden. Das ist übrigens auch der Weg, wenn es sich um eine Anthologie mit mehreren Autoren handelt.
Weitere Details
Anschließend kommen Details, die sich mit dem Inhalt des Buchs beschäftigen. Zuerst kannst du eine Beschreibung eingeben. Hier bietet sich der Klappentext an. Die Beschreibung steht auch auf der Verkaufsseite von Amazon, wo das Buch gekauft werden kann. Du kannst hier auch eine andere Beschreibung eingeben oder Zitate aus bereits vorhandenen Rezensionen verwenden. Denk aber daran, dass die Beschreibung wichtig ist, um den potenziellen Käufern zu vermitteln, worum es in dem Buch geht.
Die Stichwörter helfen, dein Buch über die Suche in Amazon zu finden. Du kannst hier eigentlich eingeben, was du willst. Sinnvoll sind Schlagwörter, die sich an deine Zielgruppe richten. Schreibst du beispielsweise Romance, kannst du hier sowas wie Liebe, Bad Boy oder was sonst so zu deinem Buch passt, angeben.
Dann kannst du zwei Kategorien für dein Buch auswählen. Das sind die Genres. Dabei gibt es einige Unterkategorien, also wirst du sicher was finden. Du kannst dich auch auf eine Kategorie beschränken oder „nicht klassifizierbar“ auswählen. Es ist aber sinnvoll, beide Kategorien auszuwählen, da so in der Theorie mehr Leser dein Buch finden.
Bei den Fragen zum Urheberrecht und den jugendfreien Inhalten klickst du einfach das Zutreffende an. Dann sind die Details abgeschlossen.
Buchinhalte hochladen
Die Inhalte sind – wenig überraschend – die tatsächlichen Inhalte des Buchs.
Wenn du exklusiv bei Amazon veröffentlichst, kannst du eine kostenlose KDP-ISBN verwenden. Ansonsten musst du eine eigene ISBN angeben. Denk dran, dass du für jede Variante eines Buchs eine eigene ISBN benötigst. Also eine für Taschenbuch, eine für E-Book und eine für Hardcover.
Die Druckoptionen sind wichtig, um Größe und Papier festzulegen. Hier musst du selbst entscheiden, was die richtigen Optionen für dein Buch sind. Zur Not schau dir ein paar Bücher in deinem Regal an und nimm dir einen Zollstock, um die passenden Maße zu finden.
Dann lädst du dein Manuskript hoch. Achtung! Das ist die Datei, die in deinem Buch abgedruckt wird. Es müssen also alle Dienstleistungen erledigt sein. Lektorat, Korrektorat, Buchsatz – das volle Programm. Ab hier gibt es kein Zurück mehr.
Das Cover lädst du ebenfalls hier hoch. Dafür benötigst du eine druckfähige PDF-Datei. Alternativ kannst du auch den Cover-Creator von KDP verwenden, aber kleiner Tipp: Mach das nicht, das Ding ist Schrott.
Über die Buchvorschau kannst du dir anschauen, wie das Ergebnis am Ende aussehen wird.
Unten bekommst du eine Übersicht über die Druckkosten in den unterschiedlichen Währungen. Dein Buch kann schließlich weltweit über Amazon erworben werden und dementsprechend wird dann auch mal in einer anderen Währung abgerechnet.
Damit sind alle Inhalte hochgeladen und es müssen nur noch die letzten Einstellungen vorgenommen werden.
Rechte und Preise
Dieser Bereich erklärt sich von selbst. Du gibst an, dass du die weltweiten Rechte an deiner Geschichte besitzt und welcher Amazon-Shop der primäre Shop ist.
Dann stellst du die Preise für dein Buch ein. Beachte dabei, dass immer noch die Mehrwertsteuer hinzukommt. Das Ergebnis wird dir direkt angezeigt. Wenn du also einen runden Preis haben willst, musst du ein wenig niedriger ansetzen, damit die Mehrwertsteuer den Preis dann rund macht.
Ganz konkret: Willst du dein Buch für 9,99 Euro verkaufen, gibst du beim Preis 9,34 Euro ein. Mit Mehrwertsteuer ergibt das dann die 9,99.
Du siehst hier auch direkt, welche Druckkosten pro Buch anfallen – die dir von deinem Gewinn abgezogen werden – und was du an jedem verkauften Buch verdienst.
Um auf Nummer sicher zu gehen, dass alles richtig ist und am Ende gut aussieht, kannst du einen Probedruck anfordern, bevor du das Buch veröffentlichst. Das ist grundsätzlich eine gute Idee, da immer mal Fehler auffallen können, wenn man das Buch in der Hand hält, die vorher übersehen wurden. Das ist allerdings doof, wenn die Leser es auch schon in Händen halten.
Wenn der Probedruck sich als das Ergebnis herausstellt, dass du dir vorgestellt hast, kannst du endlich auf Veröffentlichen klicken. Dann dauert es bis zu drei Tage, bis dein Buch bei Amazon erworben werden kann.
Du kannst manche Einstellungen immer anpassen. Beispielsweise ist der Preis natürlich nicht fest und kann jederzeit geändert werden. Allerdings solltest du das nicht zu häufig machen, da sich Leser an einen Preis gewöhnen und vor allem die Buchpreisbindung beachtet werden muss. Änderst du den Preis bei Amazon, musst du ihn auch in allen anderen Shops ändern. Preisreduzierungen sollten aber ohnehin gut überlegt und geplant sein. Schließlich sind sie eine gute Form des Marketings und keine Willkür.
Jetzt weißt du alles, was du zum Upload bei KDP wissen musst. Viel Erfolg mit deinem Buch auf Amazon.
KDP ist die Veröffentlichungsplattform von Amazon für Autoren und Autorinnen. Der Name Kindle Direct Publishing kann dabei ein wenig irreführend sein, denn es ist nicht nur möglich, E-Books über KDP zu veröffentlichen. Auch Taschenbücher und seit einiger Zeit Hardcover können auf diese Weise bei Amazon veröffentlicht werden.
Eine kurze Übersicht über KDP
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Generelle Details
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Weitere Details
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Das Cover lädst du ebenfalls hier hoch. Dafür benötigst du eine druckfähige PDF-Datei. Alternativ kannst du auch den Cover-Creator von KDP verwenden, aber kleiner Tipp: Mach das nicht, das Ding ist Schrott.
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Unten bekommst du eine Übersicht über die Druckkosten in den unterschiedlichen Währungen. Dein Buch kann schließlich weltweit über Amazon erworben werden und dementsprechend wird dann auch mal in einer anderen Währung abgerechnet.
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Rechte und Preise
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Ganz konkret: Willst du dein Buch für 9,99 Euro verkaufen, gibst du beim Preis 9,34 Euro ein. Mit Mehrwertsteuer ergibt das dann die 9,99.
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Um auf Nummer sicher zu gehen, dass alles richtig ist und am Ende gut aussieht, kannst du einen Probedruck anfordern, bevor du das Buch veröffentlichst. Das ist grundsätzlich eine gute Idee, da immer mal Fehler auffallen können, wenn man das Buch in der Hand hält, die vorher übersehen wurden. Das ist allerdings doof, wenn die Leser es auch schon in Händen halten.
Wenn der Probedruck sich als das Ergebnis herausstellt, dass du dir vorgestellt hast, kannst du endlich auf Veröffentlichen klicken. Dann dauert es bis zu drei Tage, bis dein Buch bei Amazon erworben werden kann.
Du kannst manche Einstellungen immer anpassen. Beispielsweise ist der Preis natürlich nicht fest und kann jederzeit geändert werden. Allerdings solltest du das nicht zu häufig machen, da sich Leser an einen Preis gewöhnen und vor allem die Buchpreisbindung beachtet werden muss. Änderst du den Preis bei Amazon, musst du ihn auch in allen anderen Shops ändern. Preisreduzierungen sollten aber ohnehin gut überlegt und geplant sein. Schließlich sind sie eine gute Form des Marketings und keine Willkür.
Jetzt weißt du alles, was du zum Upload bei KDP wissen musst. Viel Erfolg mit deinem Buch auf Amazon.
KDP ist die Veröffentlichungsplattform von Amazon für Autoren und Autorinnen. Der Name Kindle Direct Publishing kann dabei ein wenig irreführend sein, denn es ist nicht nur möglich, E-Books über KDP zu veröffentlichen. Auch Taschenbücher und seit einiger Zeit Hardcover können auf diese Weise bei Amazon veröffentlicht werden.
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KDP ist auf den ersten Blick recht übersichtlich gestaltet. Es gibt die Bereiche „Bücherregal“, „Berichte“, „Community“ und „Marketing“.
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Zuerst musst du entscheiden, was du veröffentlichen willst. Also Taschenbuch, E-Book oder Hardcover. Zusätzlich gibt es auch noch die Option auf die Erstellung einer Buchserie. Das ist sinnvoll, wenn es sich um den Start einer Reihe handelt. Allerdings ist diese Option eine zusätzliche, deshalb kann das auch später erledigt werden. Oder man nimmt die Angaben direkt bei der Erstellung des Buches in KDP vor.
Die Angaben zwischen Taschenbuch, E-Book und Hardcover unterscheiden sich nur minimal. Deshalb gelten unsere Angaben hier eigentlich immer für jede Buchvariante.
Generelle Details
Zuerst wählst du die Sprache aus, in der das Buch geschrieben ist. Das ist wichtig, weil nicht alle Sprachen unterstützt werden. Wobei man hier kaum Probleme kriegen wird. Von Bretonisch über Manx bis hin zu Rätoromanisch ist einiges vertreten. In der Regel wählst du hier vermutlich aber schlicht die deutsche Sprache aus.
Anschließend gibst du den Buchtitel ein. Achtung! Amazon erlaubt hier nur Titel, die auch auf dem Cover des Buchs zu sehen sind. Das bedeutet, dass zusätzliche Keywords oder Superlative hier nicht auftauchen sollten.
Amazon ist da zwar offensichtlich nicht all zu sehr hinterher, aber wenn ihnen das auffällt oder sie einen Tipp kriegen, kann es sein, dass dein Buch gelöscht wird. Den Titel hinterher anpassen, ist nicht möglich. Also beschränke dich direkt nur auf den Titel, wie er auch auf dem Buch steht.
Du kannst hier auch schon entscheiden, ob es sich um eine Serie handelt. Dann kannst du das entsprechend auswählen. Handelt es sich um eine Serie, gibst du hier die Seriendetails ein. Das sind zum einen der Titel der Serie und zum anderen die Nummer des Bandes.
Optional ist es möglich, die Auflage anzugeben. Das ist bei einer Erstveröffentlichung unwichtig. Handelt es sich aber beispielsweise um eine Neuauflage oder weitere Auflage eines bereits veröffentlichten Buches, kann das hier angegeben werden.
Der Name des Autors wird hier noch mal eingegeben. Es kann schließlich sein, dass du nicht selbst das Buch geschrieben hast, sondern als Verleger Bücher dort veröffentlichst. Außerdem können weitere Mitwirkende angegeben werden. Das ist übrigens auch der Weg, wenn es sich um eine Anthologie mit mehreren Autoren handelt.
Weitere Details
Anschließend kommen Details, die sich mit dem Inhalt des Buchs beschäftigen. Zuerst kannst du eine Beschreibung eingeben. Hier bietet sich der Klappentext an. Die Beschreibung steht auch auf der Verkaufsseite von Amazon, wo das Buch gekauft werden kann. Du kannst hier auch eine andere Beschreibung eingeben oder Zitate aus bereits vorhandenen Rezensionen verwenden. Denk aber daran, dass die Beschreibung wichtig ist, um den potenziellen Käufern zu vermitteln, worum es in dem Buch geht.
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Ganz konkret: Willst du dein Buch für 9,99 Euro verkaufen, gibst du beim Preis 9,34 Euro ein. Mit Mehrwertsteuer ergibt das dann die 9,99.
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Die Angaben zwischen Taschenbuch, E-Book und Hardcover unterscheiden sich nur minimal. Deshalb gelten unsere Angaben hier eigentlich immer für jede Buchvariante.
Generelle Details
Zuerst wählst du die Sprache aus, in der das Buch geschrieben ist. Das ist wichtig, weil nicht alle Sprachen unterstützt werden. Wobei man hier kaum Probleme kriegen wird. Von Bretonisch über Manx bis hin zu Rätoromanisch ist einiges vertreten. In der Regel wählst du hier vermutlich aber schlicht die deutsche Sprache aus.
Anschließend gibst du den Buchtitel ein. Achtung! Amazon erlaubt hier nur Titel, die auch auf dem Cover des Buchs zu sehen sind. Das bedeutet, dass zusätzliche Keywords oder Superlative hier nicht auftauchen sollten.
Amazon ist da zwar offensichtlich nicht all zu sehr hinterher, aber wenn ihnen das auffällt oder sie einen Tipp kriegen, kann es sein, dass dein Buch gelöscht wird. Den Titel hinterher anpassen, ist nicht möglich. Also beschränke dich direkt nur auf den Titel, wie er auch auf dem Buch steht.
Du kannst hier auch schon entscheiden, ob es sich um eine Serie handelt. Dann kannst du das entsprechend auswählen. Handelt es sich um eine Serie, gibst du hier die Seriendetails ein. Das sind zum einen der Titel der Serie und zum anderen die Nummer des Bandes.
Optional ist es möglich, die Auflage anzugeben. Das ist bei einer Erstveröffentlichung unwichtig. Handelt es sich aber beispielsweise um eine Neuauflage oder weitere Auflage eines bereits veröffentlichten Buches, kann das hier angegeben werden.
Der Name des Autors wird hier noch mal eingegeben. Es kann schließlich sein, dass du nicht selbst das Buch geschrieben hast, sondern als Verleger Bücher dort veröffentlichst. Außerdem können weitere Mitwirkende angegeben werden. Das ist übrigens auch der Weg, wenn es sich um eine Anthologie mit mehreren Autoren handelt.
Weitere Details
Anschließend kommen Details, die sich mit dem Inhalt des Buchs beschäftigen. Zuerst kannst du eine Beschreibung eingeben. Hier bietet sich der Klappentext an. Die Beschreibung steht auch auf der Verkaufsseite von Amazon, wo das Buch gekauft werden kann. Du kannst hier auch eine andere Beschreibung eingeben oder Zitate aus bereits vorhandenen Rezensionen verwenden. Denk aber daran, dass die Beschreibung wichtig ist, um den potenziellen Käufern zu vermitteln, worum es in dem Buch geht.
Die Stichwörter helfen, dein Buch über die Suche in Amazon zu finden. Du kannst hier eigentlich eingeben, was du willst. Sinnvoll sind Schlagwörter, die sich an deine Zielgruppe richten. Schreibst du beispielsweise Romance, kannst du hier sowas wie Liebe, Bad Boy oder was sonst so zu deinem Buch passt, angeben.
Dann kannst du zwei Kategorien für dein Buch auswählen. Das sind die Genres. Dabei gibt es einige Unterkategorien, also wirst du sicher was finden. Du kannst dich auch auf eine Kategorie beschränken oder „nicht klassifizierbar“ auswählen. Es ist aber sinnvoll, beide Kategorien auszuwählen, da so in der Theorie mehr Leser dein Buch finden.
Bei den Fragen zum Urheberrecht und den jugendfreien Inhalten klickst du einfach das Zutreffende an. Dann sind die Details abgeschlossen.
Buchinhalte hochladen
Die Inhalte sind – wenig überraschend – die tatsächlichen Inhalte des Buchs.
Wenn du exklusiv bei Amazon veröffentlichst, kannst du eine kostenlose KDP-ISBN verwenden. Ansonsten musst du eine eigene ISBN angeben. Denk dran, dass du für jede Variante eines Buchs eine eigene ISBN benötigst. Also eine für Taschenbuch, eine für E-Book und eine für Hardcover.
Die Druckoptionen sind wichtig, um Größe und Papier festzulegen. Hier musst du selbst entscheiden, was die richtigen Optionen für dein Buch sind. Zur Not schau dir ein paar Bücher in deinem Regal an und nimm dir einen Zollstock, um die passenden Maße zu finden.
Dann lädst du dein Manuskript hoch. Achtung! Das ist die Datei, die in deinem Buch abgedruckt wird. Es müssen also alle Dienstleistungen erledigt sein. Lektorat, Korrektorat, Buchsatz – das volle Programm. Ab hier gibt es kein Zurück mehr.
Das Cover lädst du ebenfalls hier hoch. Dafür benötigst du eine druckfähige PDF-Datei. Alternativ kannst du auch den Cover-Creator von KDP verwenden, aber kleiner Tipp: Mach das nicht, das Ding ist Schrott.
Über die Buchvorschau kannst du dir anschauen, wie das Ergebnis am Ende aussehen wird.
Unten bekommst du eine Übersicht über die Druckkosten in den unterschiedlichen Währungen. Dein Buch kann schließlich weltweit über Amazon erworben werden und dementsprechend wird dann auch mal in einer anderen Währung abgerechnet.
Damit sind alle Inhalte hochgeladen und es müssen nur noch die letzten Einstellungen vorgenommen werden.
Rechte und Preise
Dieser Bereich erklärt sich von selbst. Du gibst an, dass du die weltweiten Rechte an deiner Geschichte besitzt und welcher Amazon-Shop der primäre Shop ist.
Dann stellst du die Preise für dein Buch ein. Beachte dabei, dass immer noch die Mehrwertsteuer hinzukommt. Das Ergebnis wird dir direkt angezeigt. Wenn du also einen runden Preis haben willst, musst du ein wenig niedriger ansetzen, damit die Mehrwertsteuer den Preis dann rund macht.
Ganz konkret: Willst du dein Buch für 9,99 Euro verkaufen, gibst du beim Preis 9,34 Euro ein. Mit Mehrwertsteuer ergibt das dann die 9,99.
Du siehst hier auch direkt, welche Druckkosten pro Buch anfallen – die dir von deinem Gewinn abgezogen werden – und was du an jedem verkauften Buch verdienst.
Um auf Nummer sicher zu gehen, dass alles richtig ist und am Ende gut aussieht, kannst du einen Probedruck anfordern, bevor du das Buch veröffentlichst. Das ist grundsätzlich eine gute Idee, da immer mal Fehler auffallen können, wenn man das Buch in der Hand hält, die vorher übersehen wurden. Das ist allerdings doof, wenn die Leser es auch schon in Händen halten.
Wenn der Probedruck sich als das Ergebnis herausstellt, dass du dir vorgestellt hast, kannst du endlich auf Veröffentlichen klicken. Dann dauert es bis zu drei Tage, bis dein Buch bei Amazon erworben werden kann.
Du kannst manche Einstellungen immer anpassen. Beispielsweise ist der Preis natürlich nicht fest und kann jederzeit geändert werden. Allerdings solltest du das nicht zu häufig machen, da sich Leser an einen Preis gewöhnen und vor allem die Buchpreisbindung beachtet werden muss. Änderst du den Preis bei Amazon, musst du ihn auch in allen anderen Shops ändern. Preisreduzierungen sollten aber ohnehin gut überlegt und geplant sein. Schließlich sind sie eine gute Form des Marketings und keine Willkür.
Jetzt weißt du alles, was du zum Upload bei KDP wissen musst. Viel Erfolg mit deinem Buch auf Amazon.
KDP ist die Veröffentlichungsplattform von Amazon für Autoren und Autorinnen. Der Name Kindle Direct Publishing kann dabei ein wenig irreführend sein, denn es ist nicht nur möglich, E-Books über KDP zu veröffentlichen. Auch Taschenbücher und seit einiger Zeit Hardcover können auf diese Weise bei Amazon veröffentlicht werden.
Eine kurze Übersicht über KDP
Für die Anmeldung bei KDP kannst du deinen Amazon-Account verwenden. Hast du diesen nicht, musst du einen neuen Account erstellen.
KDP ist auf den ersten Blick recht übersichtlich gestaltet. Es gibt die Bereiche „Bücherregal“, „Berichte“, „Community“ und „Marketing“.
Für uns ist das „Bücherregal“ wichtig. Die anderen Bereiche erklären sich im Grunde von selbst:
Berichte – eine Übersicht über verkaufte Bücher, Bücherbestellungen, Tantiemen, Zahlungen und alles weitere
Community – ein Forum, in dem Fragen gestellt werden können
Marketing – Marketingmethoden, die KDP zur Verfügung stellt; manche davon sind kostenlos, andere müssen zusätzlich bezahlt werden
Bevor du ein Buch veröffentlichst, solltest du dein Profil ausfüllen. Darin gibst du die üblichen Daten wie Namen und Wohnort ein. Wichtig sind hier vor allem die steuerlichen Informationen und eine Bankverbindung, damit Tantiemen für deine verkauften Bücher an dich überwiesen werden können.
Ist das erledigt, kann es mit der Veröffentlichung losgehen. Diese läuft im Grunde über drei Schritte.
Buchdetails angeben
Zuerst musst du entscheiden, was du veröffentlichen willst. Also Taschenbuch, E-Book oder Hardcover. Zusätzlich gibt es auch noch die Option auf die Erstellung einer Buchserie. Das ist sinnvoll, wenn es sich um den Start einer Reihe handelt. Allerdings ist diese Option eine zusätzliche, deshalb kann das auch später erledigt werden. Oder man nimmt die Angaben direkt bei der Erstellung des Buches in KDP vor.
Die Angaben zwischen Taschenbuch, E-Book und Hardcover unterscheiden sich nur minimal. Deshalb gelten unsere Angaben hier eigentlich immer für jede Buchvariante.
Generelle Details
Zuerst wählst du die Sprache aus, in der das Buch geschrieben ist. Das ist wichtig, weil nicht alle Sprachen unterstützt werden. Wobei man hier kaum Probleme kriegen wird. Von Bretonisch über Manx bis hin zu Rätoromanisch ist einiges vertreten. In der Regel wählst du hier vermutlich aber schlicht die deutsche Sprache aus.
Anschließend gibst du den Buchtitel ein. Achtung! Amazon erlaubt hier nur Titel, die auch auf dem Cover des Buchs zu sehen sind. Das bedeutet, dass zusätzliche Keywords oder Superlative hier nicht auftauchen sollten.
Amazon ist da zwar offensichtlich nicht all zu sehr hinterher, aber wenn ihnen das auffällt oder sie einen Tipp kriegen, kann es sein, dass dein Buch gelöscht wird. Den Titel hinterher anpassen, ist nicht möglich. Also beschränke dich direkt nur auf den Titel, wie er auch auf dem Buch steht.
Du kannst hier auch schon entscheiden, ob es sich um eine Serie handelt. Dann kannst du das entsprechend auswählen. Handelt es sich um eine Serie, gibst du hier die Seriendetails ein. Das sind zum einen der Titel der Serie und zum anderen die Nummer des Bandes.
Optional ist es möglich, die Auflage anzugeben. Das ist bei einer Erstveröffentlichung unwichtig. Handelt es sich aber beispielsweise um eine Neuauflage oder weitere Auflage eines bereits veröffentlichten Buches, kann das hier angegeben werden.
Der Name des Autors wird hier noch mal eingegeben. Es kann schließlich sein, dass du nicht selbst das Buch geschrieben hast, sondern als Verleger Bücher dort veröffentlichst. Außerdem können weitere Mitwirkende angegeben werden. Das ist übrigens auch der Weg, wenn es sich um eine Anthologie mit mehreren Autoren handelt.
Weitere Details
Anschließend kommen Details, die sich mit dem Inhalt des Buchs beschäftigen. Zuerst kannst du eine Beschreibung eingeben. Hier bietet sich der Klappentext an. Die Beschreibung steht auch auf der Verkaufsseite von Amazon, wo das Buch gekauft werden kann. Du kannst hier auch eine andere Beschreibung eingeben oder Zitate aus bereits vorhandenen Rezensionen verwenden. Denk aber daran, dass die Beschreibung wichtig ist, um den potenziellen Käufern zu vermitteln, worum es in dem Buch geht.
Die Stichwörter helfen, dein Buch über die Suche in Amazon zu finden. Du kannst hier eigentlich eingeben, was du willst. Sinnvoll sind Schlagwörter, die sich an deine Zielgruppe richten. Schreibst du beispielsweise Romance, kannst du hier sowas wie Liebe, Bad Boy oder was sonst so zu deinem Buch passt, angeben.
Dann kannst du zwei Kategorien für dein Buch auswählen. Das sind die Genres. Dabei gibt es einige Unterkategorien, also wirst du sicher was finden. Du kannst dich auch auf eine Kategorie beschränken oder „nicht klassifizierbar“ auswählen. Es ist aber sinnvoll, beide Kategorien auszuwählen, da so in der Theorie mehr Leser dein Buch finden.
Bei den Fragen zum Urheberrecht und den jugendfreien Inhalten klickst du einfach das Zutreffende an. Dann sind die Details abgeschlossen.
Buchinhalte hochladen
Die Inhalte sind – wenig überraschend – die tatsächlichen Inhalte des Buchs.
Wenn du exklusiv bei Amazon veröffentlichst, kannst du eine kostenlose KDP-ISBN verwenden. Ansonsten musst du eine eigene ISBN angeben. Denk dran, dass du für jede Variante eines Buchs eine eigene ISBN benötigst. Also eine für Taschenbuch, eine für E-Book und eine für Hardcover.
Die Druckoptionen sind wichtig, um Größe und Papier festzulegen. Hier musst du selbst entscheiden, was die richtigen Optionen für dein Buch sind. Zur Not schau dir ein paar Bücher in deinem Regal an und nimm dir einen Zollstock, um die passenden Maße zu finden.
Dann lädst du dein Manuskript hoch. Achtung! Das ist die Datei, die in deinem Buch abgedruckt wird. Es müssen also alle Dienstleistungen erledigt sein. Lektorat, Korrektorat, Buchsatz – das volle Programm. Ab hier gibt es kein Zurück mehr.
Das Cover lädst du ebenfalls hier hoch. Dafür benötigst du eine druckfähige PDF-Datei. Alternativ kannst du auch den Cover-Creator von KDP verwenden, aber kleiner Tipp: Mach das nicht, das Ding ist Schrott.
Über die Buchvorschau kannst du dir anschauen, wie das Ergebnis am Ende aussehen wird.
Unten bekommst du eine Übersicht über die Druckkosten in den unterschiedlichen Währungen. Dein Buch kann schließlich weltweit über Amazon erworben werden und dementsprechend wird dann auch mal in einer anderen Währung abgerechnet.
Damit sind alle Inhalte hochgeladen und es müssen nur noch die letzten Einstellungen vorgenommen werden.
Rechte und Preise
Dieser Bereich erklärt sich von selbst. Du gibst an, dass du die weltweiten Rechte an deiner Geschichte besitzt und welcher Amazon-Shop der primäre Shop ist.
Dann stellst du die Preise für dein Buch ein. Beachte dabei, dass immer noch die Mehrwertsteuer hinzukommt. Das Ergebnis wird dir direkt angezeigt. Wenn du also einen runden Preis haben willst, musst du ein wenig niedriger ansetzen, damit die Mehrwertsteuer den Preis dann rund macht.
Ganz konkret: Willst du dein Buch für 9,99 Euro verkaufen, gibst du beim Preis 9,34 Euro ein. Mit Mehrwertsteuer ergibt das dann die 9,99.
Du siehst hier auch direkt, welche Druckkosten pro Buch anfallen – die dir von deinem Gewinn abgezogen werden – und was du an jedem verkauften Buch verdienst.
Um auf Nummer sicher zu gehen, dass alles richtig ist und am Ende gut aussieht, kannst du einen Probedruck anfordern, bevor du das Buch veröffentlichst. Das ist grundsätzlich eine gute Idee, da immer mal Fehler auffallen können, wenn man das Buch in der Hand hält, die vorher übersehen wurden. Das ist allerdings doof, wenn die Leser es auch schon in Händen halten.
Wenn der Probedruck sich als das Ergebnis herausstellt, dass du dir vorgestellt hast, kannst du endlich auf Veröffentlichen klicken. Dann dauert es bis zu drei Tage, bis dein Buch bei Amazon erworben werden kann.
Du kannst manche Einstellungen immer anpassen. Beispielsweise ist der Preis natürlich nicht fest und kann jederzeit geändert werden. Allerdings solltest du das nicht zu häufig machen, da sich Leser an einen Preis gewöhnen und vor allem die Buchpreisbindung beachtet werden muss. Änderst du den Preis bei Amazon, musst du ihn auch in allen anderen Shops ändern. Preisreduzierungen sollten aber ohnehin gut überlegt und geplant sein. Schließlich sind sie eine gute Form des Marketings und keine Willkür.
Jetzt weißt du alles, was du zum Upload bei KDP wissen musst. Viel Erfolg mit deinem Buch auf Amazon.
Für die Veröffentlichung deines Buches benötigst du einen Account, den du ganz einfach erstellen kannst. Dafür brauchst du nur eine aktive E-Mail-Adresse.
Außerdem brauchst du jeweils eine PDF-Datei deines Manuskripts und von deinem Buchcover.
Dann kann es auch schon losgehen.
Buch veröffentlichen
Über den Reiter myBoD gelangst du in den Mitgliederbereich.
Von hier aus erstellst du ein neues Buchprojekt.
Du musst ein Angebot auswählen. Je nach Preis bekommst du zusätzliche Leistungen. Die unterschiedlichen Pakete bringen weitere Funktionen oder Vorteile in Form von Vermarktungsmöglichkeiten.
Anschließend folgen die Kernangaben zu deinem Buch. Also der Buchtitel, Name des Autors oder der Autorin etc.
Unter Warengruppen wählst du die Genres für dein Buch aus. Hier kannst du auch wählen, ob es sich um Lyrik, einen Roman oder einen Comic handelt. Diese Unterteilung eröffnet dann nochmal weitere „Untergenres“.
Außerdem können Schlagworte angegeben werde, die helfen, das Buch später besser zu finden. Am besten findest du einen guten Mix aus Short Tail, Mid Tail und Long Tail Keywords.
Das Buch
Unter dem Menüpunkt „Das Buch“ kannst du einstellen, wie das Buch aussehen soll:
Dann wählst du das Format aus und machst weitere Angaben. Du kannst das Papier wählen und das Buchformat einstellen.
Die Bindung ist auch interessant. Du kannst zwischen Klebebindung, Klammerheftung, Fadenbindung und Ringbindung wählen. Wobei diese wohl eher von der Art des Mediums abhängt. Klammerheftung oder Ringbindung sind für Bücher eher ungewöhnlich. Aber man kann natürlich auch einfach mal was ausprobieren und kreativ werden.
Beim Umschlag kann zwischen laminiert, matt, glänzend und strukturgeprägt ausgewählt werden. Welche Einstellungen du hier machst, hängt von deinem Buch ab und wie es hinterher aussehen soll.
Dein Manuskript und dein Buchcover lädst du jeweils als PDF hoch. Wichtig ist hier, dass die Maße stimmen. Sobald die Datei hochgeladen ist, musst du einmal die Druckvorschau öffnen und die Datei anschließend freigeben.
Dann ist dein Buch auch schon bereit für die Veröffentlichung und du musst das Projekt nur noch abschließen. Zum Schluss musst du die Vertragsbedingungen bestätigen. Lies dir den Vertrag aufmerksam durch, damit alles deinen Vorstellungen entspricht, bevor du deine Zustimmung gibst. Wenn du einmal zugestimmt hast, gibt es kein Zurück mehr.
ZuBooks on Demand – oder kurz: BoD – ist eine Art Vorreiter auf dem Selfpublishingmarkt und eine der größten Selfpublishing-Plattformen. Diese Anleitung soll dir helfen, dein Buch bei BOD zu veröffentlichen.
Das benötigst du für deine Buchveröffentlichung
Für die Veröffentlichung deines Buches benötigst du einen Account, den du ganz einfach erstellen kannst. Dafür brauchst du nur eine aktive E-Mail-Adresse.
Außerdem brauchst du jeweils eine PDF-Datei deines Manuskripts und von deinem Buchcover.
Dann kann es auch schon losgehen.
Buch veröffentlichen
Über den Reiter myBoD gelangst du in den Mitgliederbereich.
Von hier aus erstellst du ein neues Buchprojekt.
Du musst ein Angebot auswählen. Je nach Preis bekommst du zusätzliche Leistungen. Die unterschiedlichen Pakete bringen weitere Funktionen oder Vorteile in Form von Vermarktungsmöglichkeiten.
Anschließend folgen die Kernangaben zu deinem Buch. Also der Buchtitel, Name des Autors oder der Autorin etc.
Unter Warengruppen wählst du die Genres für dein Buch aus. Hier kannst du auch wählen, ob es sich um Lyrik, einen Roman oder einen Comic handelt. Diese Unterteilung eröffnet dann nochmal weitere „Untergenres“.
Außerdem können Schlagworte angegeben werde, die helfen, das Buch später besser zu finden. Am besten findest du einen guten Mix aus Short Tail, Mid Tail und Long Tail Keywords.
Das Buch
Unter dem Menüpunkt „Das Buch“ kannst du einstellen, wie das Buch aussehen soll:
Dann wählst du das Format aus und machst weitere Angaben. Du kannst das Papier wählen und das Buchformat einstellen.
Die Bindung ist auch interessant. Du kannst zwischen Klebebindung, Klammerheftung, Fadenbindung und Ringbindung wählen. Wobei diese wohl eher von der Art des Mediums abhängt. Klammerheftung oder Ringbindung sind für Bücher eher ungewöhnlich. Aber man kann natürlich auch einfach mal was ausprobieren und kreativ werden.
Beim Umschlag kann zwischen laminiert, matt, glänzend und strukturgeprägt ausgewählt werden. Welche Einstellungen du hier machst, hängt von deinem Buch ab und wie es hinterher aussehen soll.
Dein Manuskript und dein Buchcover lädst du jeweils als PDF hoch. Wichtig ist hier, dass die Maße stimmen. Sobald die Datei hochgeladen ist, musst du einmal die Druckvorschau öffnen und die Datei anschließend freigeben.
Dann ist dein Buch auch schon bereit für die Veröffentlichung und du musst das Projekt nur noch abschließen. Zum Schluss musst du die Vertragsbedingungen bestätigen. Lies dir den Vertrag aufmerksam durch, damit alles deinen Vorstellungen entspricht, bevor du deine Zustimmung gibst. Wenn du einmal zugestimmt hast, gibt es kein Zurück mehr.
ZuBooks on Demand – oder kurz: BoD – ist eine Art Vorreiter auf dem Selfpublishingmarkt und eine der größten Selfpublishing-Plattformen. Diese Anleitung soll dir helfen, dein Buch bei BOD zu veröffentlichen.
Das benötigst du für deine Buchveröffentlichung
Für die Veröffentlichung deines Buches benötigst du einen Account, den du ganz einfach erstellen kannst. Dafür brauchst du nur eine aktive E-Mail-Adresse.
Außerdem brauchst du jeweils eine PDF-Datei deines Manuskripts und von deinem Buchcover.
Dann kann es auch schon losgehen.
Buch veröffentlichen
Über den Reiter myBoD gelangst du in den Mitgliederbereich.
Von hier aus erstellst du ein neues Buchprojekt.
Du musst ein Angebot auswählen. Je nach Preis bekommst du zusätzliche Leistungen. Die unterschiedlichen Pakete bringen weitere Funktionen oder Vorteile in Form von Vermarktungsmöglichkeiten.
Anschließend folgen die Kernangaben zu deinem Buch. Also der Buchtitel, Name des Autors oder der Autorin etc.
Unter Warengruppen wählst du die Genres für dein Buch aus. Hier kannst du auch wählen, ob es sich um Lyrik, einen Roman oder einen Comic handelt. Diese Unterteilung eröffnet dann nochmal weitere „Untergenres“.
Außerdem können Schlagworte angegeben werde, die helfen, das Buch später besser zu finden. Am besten findest du einen guten Mix aus Short Tail, Mid Tail und Long Tail Keywords.
Das Buch
Unter dem Menüpunkt „Das Buch“ kannst du einstellen, wie das Buch aussehen soll:
Dann wählst du das Format aus und machst weitere Angaben. Du kannst das Papier wählen und das Buchformat einstellen.
Die Bindung ist auch interessant. Du kannst zwischen Klebebindung, Klammerheftung, Fadenbindung und Ringbindung wählen. Wobei diese wohl eher von der Art des Mediums abhängt. Klammerheftung oder Ringbindung sind für Bücher eher ungewöhnlich. Aber man kann natürlich auch einfach mal was ausprobieren und kreativ werden.
Beim Umschlag kann zwischen laminiert, matt, glänzend und strukturgeprägt ausgewählt werden. Welche Einstellungen du hier machst, hängt von deinem Buch ab und wie es hinterher aussehen soll.
Dein Manuskript und dein Buchcover lädst du jeweils als PDF hoch. Wichtig ist hier, dass die Maße stimmen. Sobald die Datei hochgeladen ist, musst du einmal die Druckvorschau öffnen und die Datei anschließend freigeben.
Dann ist dein Buch auch schon bereit für die Veröffentlichung und du musst das Projekt nur noch abschließen. Zum Schluss musst du die Vertragsbedingungen bestätigen. Lies dir den Vertrag aufmerksam durch, damit alles deinen Vorstellungen entspricht, bevor du deine Zustimmung gibst. Wenn du einmal zugestimmt hast, gibt es kein Zurück mehr.
ZuBooks on Demand – oder kurz: BoD – ist eine Art Vorreiter auf dem Selfpublishingmarkt und eine der größten Selfpublishing-Plattformen. Diese Anleitung soll dir helfen, dein Buch bei BOD zu veröffentlichen.
Das benötigst du für deine Buchveröffentlichung
Für die Veröffentlichung deines Buches benötigst du einen Account, den du ganz einfach erstellen kannst. Dafür brauchst du nur eine aktive E-Mail-Adresse.
Außerdem brauchst du jeweils eine PDF-Datei deines Manuskripts und von deinem Buchcover.
Dann kann es auch schon losgehen.
Buch veröffentlichen
Über den Reiter myBoD gelangst du in den Mitgliederbereich.
Von hier aus erstellst du ein neues Buchprojekt.
Du musst ein Angebot auswählen. Je nach Preis bekommst du zusätzliche Leistungen. Die unterschiedlichen Pakete bringen weitere Funktionen oder Vorteile in Form von Vermarktungsmöglichkeiten.
Anschließend folgen die Kernangaben zu deinem Buch. Also der Buchtitel, Name des Autors oder der Autorin etc.
Unter Warengruppen wählst du die Genres für dein Buch aus. Hier kannst du auch wählen, ob es sich um Lyrik, einen Roman oder einen Comic handelt. Diese Unterteilung eröffnet dann nochmal weitere „Untergenres“.
Außerdem können Schlagworte angegeben werde, die helfen, das Buch später besser zu finden. Am besten findest du einen guten Mix aus Short Tail, Mid Tail und Long Tail Keywords.
Das Buch
Unter dem Menüpunkt „Das Buch“ kannst du einstellen, wie das Buch aussehen soll:
Dann wählst du das Format aus und machst weitere Angaben. Du kannst das Papier wählen und das Buchformat einstellen.
Die Bindung ist auch interessant. Du kannst zwischen Klebebindung, Klammerheftung, Fadenbindung und Ringbindung wählen. Wobei diese wohl eher von der Art des Mediums abhängt. Klammerheftung oder Ringbindung sind für Bücher eher ungewöhnlich. Aber man kann natürlich auch einfach mal was ausprobieren und kreativ werden.
Beim Umschlag kann zwischen laminiert, matt, glänzend und strukturgeprägt ausgewählt werden. Welche Einstellungen du hier machst, hängt von deinem Buch ab und wie es hinterher aussehen soll.
Dein Manuskript und dein Buchcover lädst du jeweils als PDF hoch. Wichtig ist hier, dass die Maße stimmen. Sobald die Datei hochgeladen ist, musst du einmal die Druckvorschau öffnen und die Datei anschließend freigeben.
Dann ist dein Buch auch schon bereit für die Veröffentlichung und du musst das Projekt nur noch abschließen. Zum Schluss musst du die Vertragsbedingungen bestätigen. Lies dir den Vertrag aufmerksam durch, damit alles deinen Vorstellungen entspricht, bevor du deine Zustimmung gibst. Wenn du einmal zugestimmt hast, gibt es kein Zurück mehr.
ZuBooks on Demand – oder kurz: BoD – ist eine Art Vorreiter auf dem Selfpublishingmarkt und eine der größten Selfpublishing-Plattformen. Diese Anleitung soll dir helfen, dein Buch bei BOD zu veröffentlichen.
Das benötigst du für deine Buchveröffentlichung
Für die Veröffentlichung deines Buches benötigst du einen Account, den du ganz einfach erstellen kannst. Dafür brauchst du nur eine aktive E-Mail-Adresse.
Außerdem brauchst du jeweils eine PDF-Datei deines Manuskripts und von deinem Buchcover.
Dann kann es auch schon losgehen.
Buch veröffentlichen
Über den Reiter myBoD gelangst du in den Mitgliederbereich.
Von hier aus erstellst du ein neues Buchprojekt.
Du musst ein Angebot auswählen. Je nach Preis bekommst du zusätzliche Leistungen. Die unterschiedlichen Pakete bringen weitere Funktionen oder Vorteile in Form von Vermarktungsmöglichkeiten.
Anschließend folgen die Kernangaben zu deinem Buch. Also der Buchtitel, Name des Autors oder der Autorin etc.
Unter Warengruppen wählst du die Genres für dein Buch aus. Hier kannst du auch wählen, ob es sich um Lyrik, einen Roman oder einen Comic handelt. Diese Unterteilung eröffnet dann nochmal weitere „Untergenres“.
Außerdem können Schlagworte angegeben werde, die helfen, das Buch später besser zu finden. Am besten findest du einen guten Mix aus Short Tail, Mid Tail und Long Tail Keywords.
Das Buch
Unter dem Menüpunkt „Das Buch“ kannst du einstellen, wie das Buch aussehen soll:
Dann wählst du das Format aus und machst weitere Angaben. Du kannst das Papier wählen und das Buchformat einstellen.
Die Bindung ist auch interessant. Du kannst zwischen Klebebindung, Klammerheftung, Fadenbindung und Ringbindung wählen. Wobei diese wohl eher von der Art des Mediums abhängt. Klammerheftung oder Ringbindung sind für Bücher eher ungewöhnlich. Aber man kann natürlich auch einfach mal was ausprobieren und kreativ werden.
Beim Umschlag kann zwischen laminiert, matt, glänzend und strukturgeprägt ausgewählt werden. Welche Einstellungen du hier machst, hängt von deinem Buch ab und wie es hinterher aussehen soll.
Dein Manuskript und dein Buchcover lädst du jeweils als PDF hoch. Wichtig ist hier, dass die Maße stimmen. Sobald die Datei hochgeladen ist, musst du einmal die Druckvorschau öffnen und die Datei anschließend freigeben.
Dann ist dein Buch auch schon bereit für die Veröffentlichung und du musst das Projekt nur noch abschließen. Zum Schluss musst du die Vertragsbedingungen bestätigen. Lies dir den Vertrag aufmerksam durch, damit alles deinen Vorstellungen entspricht, bevor du deine Zustimmung gibst. Wenn du einmal zugestimmt hast, gibt es kein Zurück mehr.