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Was ist effektive Zerstreuung? Wie können wir mit einer kurzen Reise fernab vom Fokus unsere Kreativität stärken? In diesem Artikel stelle ich dir eine Kreativitätsübung vor, die dir beibringt, durch Zerstreuung wieder klarer zu sehen.

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Fokus, Fokus, Fokus

Im Oktober 2021 habe ich im Artikel „Ein Wegweiser für deine Arbeitszeit“ bereits über meine Art, die Arbeit in drei Kategorien einzuteilen, gesprochen. Ich habe dir erklärt, wie ich fokussierte und zerstreute Arbeit in Fokus-, Kreativ- und Verwaltungsphasen aufteile.

Ständig geht es um Fokus. Wir fokussieren uns auf unsere Ziele. Als Selbstständige sind wir immer zu 100 % für unsere Kundenprojekte da. Fokus benötigen wir, um in Flow-Zustände zu gelangen. Ohne Fokus ließen wir uns auch bei der nervigen Arbeit ablenken. Und mit ausreichend Fokus geht uns nichts verloren.

Aber ist es nicht genau dieser Fokus, der unsere Energie schmälert und unseren Rücken zum Schmerzen bringt? Ich möchte mich in diesem Artikel dem Gegenteil des Fokus widmen: Der Zerstreuung. In diesem Rahmen möchte ich dir meine liebste Kreativitätstechnik zeigen.

Wo bleibt die Kreativität?

Bin ich die einzige, bei der es seit Jahren ständig nur um das Tagesgeschäft, um Umsätze und Projekte geht? Um Effizienz, Wirtschaftlichkeit, Vollbeschäftigung … Nun gut, ich gebe zu, dass das vor allem seit Beginn der Corona-Pandemie so ist. Obwohl es meinem Unternehmen nicht schlecht geht, steckt mir die Angst vor einem erneuten Auftragseinbruch ohne zuverlässige Hilfsmodelle von außen noch tief in den Knochen. Die Folge: Mir fehlt es an Kreativität. Und ich sehe Kreativität als das Gegenteil von fokussiertem Arbeiten an.

Kreativitätsübungen

In den letzten Monaten habe ich viele Kreativitätstechniken und Übungen probiert und bin dabei immer wieder über meine eigenen Grenzen hinausgewachsen. Einige der Übungen habe ich sogar selbst erfunden – und die möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten.

Was könnte man wie antworten? Kreativübung

Die coolste Übung, die ich dir auch ans Herz legen möchte, heißt „Was könnte man antworten?“.

Du kannst sie jederzeit durchführen. Ob du einen Ausschnitt in einer Zeitung liest, einem Dialog in einer Serie zuhörst oder in den sozialen Medien einen Kommentar von jemandem liest. Überleg dir, was man darauf antworten könnte. Hier kommt der Clou: Überleg dir zuerst mindestens zehn Möglichkeiten. Vielleicht dann auch mal zwanzig oder fünfzig. Ich habe als Kreativitätsübung vor ein paar Jahren mal einhundert unmögliche Dinge aufgeschrieben – du weißt schon, sowas wie Warteschleifen ohne Nerv-Faktor, Pinguine, die in Luftballons durch die Gegend rollen oder High Heels mit Gurken als Absätzen –, und ich habe nicht aufgehört, bevor ich hundert unmögliche Dinge aufgeschrieben habe.

Finde vier einfache Antworten

Zurück zur Übung für Anfänger*innen: Angenommen, du liest einen Satz wie „Ständig geht es um Fokus“. Was könntest du darauf antworten? Die ersten Möglichkeiten sind natürlich die folgenden:

  1. Das stimmt doch gar nicht
  2. Das sehe ich auch so
  3. Was heißt „ständig“?
  4. Was meint du mit „Fokus“?

Schon kommst du in einen Dialog mit einer Person.

Finde drei schwierigere Antworten

Wenn wir aber noch sechs weitere Antwortmöglichkeiten benötigen und Kreativität freisetzen wollen, können wir uns die Zerstreuung zu Nutze machen.

Wie wäre es mit:

  • Ständig sagst du, es ginge ständig um Fokus, aber damit fokussierst du dich auf den Fokus und nicht auf das, worauf du dich fokussieren solltest!
  • Ohne Fokus kann meine Kamera nichts scharfstellen. Natürlich geht es um Fokus, aber als Fotografin muss ich auch an Belichtungszeit, ISO-Wert und Bildausschnitt denken.
  • Der Fokus liegt auf dem Wichtigen. Wichtig ist alles, was du zum Mittelpunkt deines Lebens machst. Fühl in dich hinein und finde heraus, was deine Priorität ist. Ommm!

Schon haben wir eine Streitsituation erfunden. Und sind in die Rolle einer Fotografin geschlüpft. Und haben eine … äh … Weisheit(?) formuliert.

Eskaliere mit den letzten dreien!

Versuche, die letzten drei möglichen Antworten selbst zu finden. Du kannst in alle Rollen schlüpfen und so weit eskalieren oder abschweifen wie du möchtest.

Probier es aus. Dann fühl in dich hinein. Obwohl du diesen Blogartikel fokussiert liest – oder den Podcast fokussiert hörst –, hast du vielleicht durch die kurze Übung schon deine „Antennen“ für Kreativität geweitet.

Konnte dir diese Übung weiterhelfen? Was hältst du von kurzen Zerstreuungen im Alltag, um zu mehr Kreativität zu gelangen? Erzähl uns davon in den Kommentaren!

Alles Liebe,

Kia



Der Auto(r)preneur-Podcast:

Jeden Monat am 10., 20. und 30. veröffentliche ich eine neue Episode des Auto(r)preneur-Podcasts. Ich spreche über meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse, die mit wichtigen Business-Themen zu tun haben, die für buchnahe Selbstständige relevant sein könnten. Bei Auto(r)preneur wirst du nicht mit Weisheit überschüttet, sondern sitzt mit mir im selben Boot.

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