Der Klappentext bringt kurz und bündig die Stimmung deines Romans auf den Punkt. Bei der Erreichung dieses Ziels haben viele Autor*innen ihre Schwierigkeiten. Es ist gar nicht so leicht, die wichtigsten Aspekte deiner Geschichte stimmig in ein paar Sätzen zusammenzufassen. Ich will dir dabei helfen, Schritt für Schritt dieses Ziel zu erreichen.

Breche deine Geschichte auf das Wichtigste herunter

Leichter gesagt, als getan, ich weiß. Schreibe die wichtigsten Punkte deiner Geschichte auf. Konzentriere dich auf das Genre, das Thema, die Handlung, die Protagonisten und deren Ziele. Wenn du diese Stichpunkte herausgeschrieben hast, fasse damit deine Geschichte in 50 bis 100 Wörtern zusammen.

Schreibe eine gute Eröffnung

Ob der erste Satz einer Geschichte wichtig ist oder nicht, ist eine oft geführte Diskussion. Beim Klappentext ist aber klar: Er ist sehr wichtig. Leser*innen müssen mit dem ersten Satz des Klappentextes eingefangen werden. Gut funktioniert das, wenn er als Frage formuliert ist. Bringe am besten auch bereits ein oder zwei der im ersten Tipp herausgearbeiteten Punkte darin unter. Protagonist und Thema bieten sich hier besonders an.

Halte dich an einen Stil

Schreibe deinen Klappentext im gleichen Stil wie deine Geschichte. So vermittelst du Leser*innen direkt, was sie von deiner Geschichte für eine Atmosphäre erwarten können. Ist sie düster, lustig oder romantisch?

Für gewöhnlich werden Klappentexte in der dritten Person geschrieben. Das ist keine festgelegte Regel, aber die Leser*innen sind daran gewöhnt. Wenn du richtig gut bist, kannst du natürlich genau damit in deinem Klappentext brechen, um herauszustechen. Bedenke aber, dass es die Sache erschweren wird.

Kürze den Text

„Was? Noch kürzer?“ Ja. Schaue dir deinen Klappentext nochmal genau an und schmeiße Füllwörter und unnötige Informationen raus. Dein Klappentext muss direkt auf den Punkt kommen.

Denke auch daran, dass der Klappentext kein Exposé ist. Er soll keine komplette Inhaltsangabe sein. Lasse nur die Dinge drin, die Leser*innen wissen sollen, um Interesse an deiner Geschichte zu entwickeln. Alles andere kann weg.

Lass deinen Klappentext Korrekturlesen

Dieser Punkt wird gerne vergessen oder stiefmütterlich behandelt. Ich hatte in einem Klappentext mal gleich zwei Fehler. Obwohl mehrere Augenpaare den Klappentext gelesen hatten, fielen niemandem diese Fehler auf.

Lass so viele Leute wie möglich deinen Klappentext lesen. Freunde, Familie, Nachbarn, den Dorfpastor. Wen auch immer du dazu bewegen kannst. Dein Klappentext ist kurz. Da ist die Hürde, den mal eben zu lesen gering, also frag einfach so viele Leute wie möglich, ob sie ihn mal eben auf Fehler prüfen können. Dadurch bekommst du auch direkt Feedback, ob er Interesse an deiner Geschichte hervorruft. Ein doppelter Gewinn also.

Der Klappentext ist wichtig, um Leser*innen für dein Buch zu begeistern. Die Herausforderung, deine Geschichte auf den kleinsten Teil herunterzubrechen, kann ich dir nicht nehmen. Aber mit diesen Tipps fällt es dir hoffentlich leichter. Wie gelingen dir deine Klappentexte am besten? Verrate es mir in den Kommentaren!

Weitere Beiträge, die dich vielleicht interessieren:

close

Willst du immer up to date bleiben?



Abonniere den Newsletter und werde über jeden neuen Beitrag auf kiakahawa.de informiert.
Mit dem Absenden deiner Daten in diesem Formular erhältst du eine Bestätigungs-E-Mail. Mit Klick auf den darin angegeben Link bestätigst du deine Newsletter-Anmeldung (Double-Opt-In).
Mit der anmeldung zum Newsletter bestätigst du, dass du die Datenschutzerklärung gelesen und verstanden hast.